WILDESHAUSEN - Für das Wildeshauser Seniorenzentrum Alexanderstift wird 2009 ein besonderes Jahr. „Wir werden im September 125 Jahre alt“, wies Einrichtungsleiterin Evelyn Linnemann beim gemütlichen Beisammensein zu Silvester auf das Jubiläum hin. Sie rief dazu auf, Anekdoten und Geschichten zum Alexanderstift, das als evangelisches Krankenhaus gegründet wurde, zu sammeln.

Begleitet von flotter Tanzmusik von Alfons Marischen feierten mehr als 100 Bewohnerinnen und Bewohner des Alexanderstift den Jahreswechsel. Linnemann, die im Februar 2008 ihr Amt als Einrichtungsleiterin angetreten hat, dankte in ihrem Jahresrückblick nochmals für die herzliche Aufnahme und die große Unterstützung. Einen großen Applaus hatten sich die Helferinnen des Frauenvereins – an Silvester packten Lilo Winkler, Regina Oehlerking, Gertrud Beringer, Doris Schauder und Anneliese Tepe mit an – und der evangelische Besuchsdienst verdient. Ingrid Becker vom begleitenden Dienst half am Mittwoch mit. Linnemann meinte, es gebe genug Anlass, dankbar vom alten Jahr Abschied zu nehmen. Sie erinnerte unter anderem an die obligatorische Kohlfahrt, das Maibaumsetzen oder das Sommerfest mit den Bremer Klinikclowns. Besonders beeindruckend sei ihr erstes Gildefest gewesen, sagte Linnemann, die mit ihrer Familie in Ganderkesee lebt.

Zum neuen Jahr gebe es zudem personelle Veränderungen: Birgit Plath, bislang Wohnbereichsleiterin, übernimmt die Pflegedienstleitung von Petra Erhardt, die sich beruflich einer neuen Herausforderung stellt (die NWZ berichtete). Die stellvertretende Pflegedienstleitung wird Marianne Bahlmann übernehmen. „Es wird weiterhin eine sehr gute Pflege geben“, sagte Linnemann.

In munterer Runde genossen die älteren Damen und Herren bei Kaffee, Tee, frischen Berlinern und anderem Gebäck den Auftakt des Nachmittags. Danach stand vor allem das Tanzvergnügen im Mittelpunkt. Höhepunkt war das Anrichten der Feuerzangenbowle. Mit dem traditionellen Heringssalat-Essen klang die Silvesterfeier am frühen Abend aus.