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Umwelt „Besten Schnitt sieht man nicht“

WILDESHAUSEN - „Wir wollen behutsam vorgehen“, kündigte Ulrich Fortmann, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bau und Umwelt im Wildeshauser Stadthaus, an. Im Landschaftsschutzgebiet Mittlere Hunte, in der Wildeshauser Welgenmarsch, starten in Kürze notwendige Baumschnittarbeiten. Im Gegensatz zu den Vorjahren soll eine Naturhecke mit Weiden und Felsenbirnen diesmal anders geschnitten werden, so Gärtnermeister Matthias Büsing vom städtischen Bauhof.

Die Stadt hat sich dazu mit Ursula Tröndle von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgesprochen. Da Arbeiten im Landschaftsschutzgebiet stets argwöhnisch beäugt werden, sei die rechtzeitige Information wichtig. Die Arbeiten müssen bis Ende Februar erledigt sein.

Büsing zufolge will der Bauhof vom so genannten „Kastenschnitt“ abweichen. Rund 700 Meter Hecke am Nieberdingweg, am Ziegelhof sowie an der Harpstedter Straße vom „Aldi“ bis zur Einmündung Twistringer Weg sollen überwiegend in Handarbeit durchgeführt werden. „Das sieht sauberer aus“, versprach Büsing, soll für die Stadt aber nicht teurer werden. „Der beste Schnitt ist der, den man nicht sieht.“

An den Eschen auf der westlichen Seite des Marschwegs wird der Schnitt des Lichtraumprofils durchgeführt. Bei den Bäumen auf der östlichen Seite des Wegs, die vor gut acht Jahren gepflanzt wurden, machen die Fachleute einen „Erziehungsschnitt“. Auch an der Schapböge sollen Eichen und Haselnussbäume beschnitten werden. So könne auf einem Streifen, der von der Stadt gepflegt werde, besser gemäht werden. „Da fallen vielleicht zehn Äste“, sagte Büsing. Entfernt werden sollen auch einige kleine Eichen auf dem Weg von der Pionierbrücke bis zur Burgwiese. Beschnitten werde auch die große Weide am Burgbergteich. Büsing: „Sonst kippt sie uns irgendwann in den Teich.“

NWZ

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Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
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