WILDESHAUSEN - 20 Bushaltestellen sind neu dazu gekommen. – Gemeinsam mit dem Wildeshauser Bürgerbusverein hat eine Verkehrskommission am Donnerstag die geplanten Routen für den neuen Bürgerbus in der Kreisstadt abgefahren. „Es war eine sehr angenehme Atmosphäre“, bilanzierte Vereinsvorsitzende Renate Hocke. Dem geplanten Start des Bürgerbusses im September lägen kaum noch Steine im Weg.
Neben Hocke waren Polizeihauptkommissar Artur Arkenau, Bernhard Springer, stellvertretender Geschäftsführer der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE), Heike Eylers vom Ordnungsamt der Stadt, Oliver Zilski vom Landkreis, Angelika Rogge von der Landesnahverkehrsgestellschaft (LNVG), Jens-Uwe Carstens, Verkehrsplaner bei Weser-Ems-Bus, und „Bürgerbus-Fahrdienstleiter“ Dieter Fleger am Bahnhof gestartet. „Wir haben vor allem das sichere Ein- und Aussteigen im Blick“, erläuterte Arkenau die Kriterien, nach denen die Bushaltestellen geprüft werden.
„Haltestellen bedürfen einer verkehrsbehördlichen Anordnung von Stadt und Landkreis“, erläuterte Hocke. Neben bereits bestehenden Haltestellen von DHE und Weser-Ems-Bus, die der Bürgerbus mitnutzen kann, werde die DHE als offizieller Konzessionär des Bürgerbusvereins die benötigten 20 weiteren Haltestellen beantragen. Bei der Bestellung der Schilder hofft der Verein auf einen Zuschuss der LNVG.
Wie Hocke erläuterte, stehe nun die Feinplanung der Routen an. Sämtliche Haltestellen müssten detailliert eingepflegt werden. Die Verkehrskommission habe am Donnerstag einem Stopp im Bereich der Ringstraße zugestimmt. Ziel sei es, dass die drei vorgesehenen Linien ab Bahnhof in Richtung Katenbäker Berg, Spascher Sand und Kleinenkneten von montags bis freitags dreimal täglich bedient werden. Diskutiert werden müsse im Vorstand auch die Darstellung des Fahrplans. Hocke und ihre „Fahrdienstleiter“ sind froh, dass sich bereits 19 ehrenamtliche Busfahrer gemeldet haben. Notwendig seien aber mindestens 25. Als nächsten Schritt will die Vereinsspitze den Vertrag mit der DHE unterschreiben. Dann soll der Bus bestellt werden. „Eine Auftragsnummer haben wir schon“, verriet Hocke.
