WILDESHAUSEN - In neuer Vereinsbleibe auf dem Gelände des Flugparks Ahlhorn bedankte sich Vorsitzender Martin Emke während der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend für die beispielhafte und verdienstvolle Mitarbeiter Alfred Wilkes im Verein und im Vorstand mit einem Präsentkorb.
Erstmals auf dem Flugplatz in Ahlhorn war Alfred Wilke Ende der Saison 1987. Damals als Gast, und er konnte auch eine Runde im Segelflieger drehen. Begeistert und spontan entschloss sich der Wildeshauser, Mitglied im Luftfahrtverein Wildeshausen zu werden. Am 5. Dezember 1987 trat er in den Verein ein. 1988 machte er nach einer Ausbildungszeit mit Fluglehrer Frank Bialek seinen Flugschein. Ende der Saison 1997 übernahm Wilke die Vereinskasse und sorgte bis zur Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstag für die korrekte finanzielle Führung des Vereins. 2600 Baustunden und 1600 Stunden als Kassenwart leistete Wilke ehrenamtlich für den Verein. „Das reicht. Ich bin über 60 Jahre alt. Nun können Neue ans Ruder“, meinte er und bedankte sich zum Abschluss seiner Vorstandsarbeit mit einem Kasten Bier.
Auch einen Nachfolger gibt es bereits. Mit Christoph Nienhausen ist bereits im vergangenen Jahr ein neuer Kassenwart gefunden worden, der jetzt in der Versammlung offiziell gewählt wurde. Daneben kümmert sich der neu Gewählte auch um den Internetauftritt und sonstige Aufgaben. Ein echtes Plus und eine gute Wahl für den Verein, wie sich alle einig waren.
Außerdem nahm Vorsitzender Emke Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Bereits 51 Jahre ist Bernd Diekmann Vereinsmitglied. Dafür erhielt er jetzt die Ehrenurkunde des Deutschen Aero Club Verbandes Niedersachsen. Schon im vergangenen Jahr war Diekmann zum Ehrenmitglied ernannt worden.
Auch Vorsitzender Martin Emke ist bereits seit mehr als 30 Jahren im Luftfahrtverein gemeldet. Gleiches gilt für Heinrich Rykena (39 Jahre) und Harald Grundmann, der seit mehr als 28 Jahren dem Verein die Treue hält. Beide nahmen als Anerkennung die Ehrenurkunde entgegen. Andreas Peters ist 27 Jahre Mitglied. Er konnte an diesem Abend nicht kommen.
Für eine Satzungsänderung sprach sich die Versammlung mit ausreichender Mehrheit aus. Demnach soll die eigentliche Geschäftsführung künftig aus organisatorischen Gründen in der Hand des ersten und zweiten Vorsitzenden, also aktuell Martin Emke und Bernd Edzards, liegen. Bislang trugen der erste Vorsitzende und der Kassenwart die Verantwortung.
In seinem Jahresbericht zeigte Emke auf, dass der Umzug aus der früheren Vereinsbleibe auf dem Flugplatz viel Kraft und Zeitaufwand bedeutet habe. Insgesamt 1364,5 Stunden seien an Arbeitskraft in die Flugmaschinen und den Umzug gesteckt worden. Insgesamt hat der Verein 53 Mitglieder. Drei Neue kamen im vergangenen Jahr hinzu.
Im Ausblick wies der Vorsitzende auf die Bezirksmeisterschaften vom 11. bis 20. Mai hin. Erstmalig in der Vereinsgeschichte richtet der Luftfahrtverein einen Wettbewerb aus. Eingebettet in die Bezirksmeisterschaften ist ab Himmelfahrtstag auch das Manfred-Krebs-Gedächtnisfliegen. „Wir erwarten 45 Flugzeuge mit rund 200 Personen, vorwiegend Weser-Ems, aber auch aus Nordrhein-Westfalen“, erklärte Emke.
Über die Ostertage beziehen die Flieger Quartier auf dem Flugplatz.
