WILDESHAUSEN - Was wäre die Adventszeit in Wildeshausen ohne den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz? Bis einschließlich 23. Dezember haben die Besucher Gelegenheit, nach Handwerklichem für den Gabentisch Ausschau zu halten, sich an zahlreichen Ständen mit leckeren Gerichten verwöhnen zu lassen oder einfach das vorweihnachtliche Flair zu genießen. Zwischen insgesamt 18 Buden, drei mehr als im Vorjahr, können die Kunden flanieren. Auch 2007 zeichnen Klaus Wachtmeester und Peter Sander von der IG Wildeshauser Weihnachtsmarkt verantwortlich für die Budenstadt.
Wochentags ist der Markt von 15 bis 19 Uhr geöffnet; an den Wochenenden jeweils von 11 bis 19 Uhr. „Bei Bedarf sind die Buden auch länger geöffnet“, verspricht Sander den Kunden.
Neben Leckereien und Kulinarischem bieten die Schausteller eine breite Palette weihnachtlicher Erzeugnisse auf dem Markt an. Die meisten Marktbeschicker kommen aus der Region. Es gebe einen Stand mit Schmuck, so die Sprecher der IG Weihnachtsmarkt. Erstmals dabei sei ein Anbieter, der Leuchtsterne und Tiffany-Häuser herstelle. Erwartet werden am zweiten und am dritten Advent der Kindergarten „Zwergenland“, der eine Verlosung durchführen wolle. Vom 8. bis zum 18 Dezember ist die Tierschutzgruppe Wildeshausen mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Wie in jedem Jahr mit dabei: der Treckerveteranenclub Lüerte.
Für die Jüngsten halten die Veranstalter ein besonderes Angebot parat: Im Trauzimmer des historischen Rathauses liest jeweils donnerstags ab 15 Uhr die „Märchentante“ alias Marlene Meyer.
Auch das Blasorchester Wildeshausen (Blow) darf nicht fehlen. Die Turmbläsergruppe tritt an jedem Adventswochenende, jeweils kurz nach 18 Uhr, ans offene Fenster des Rathauses, um die Marktbesucher mit den beliebten Weihnachtsmelodien zu erfreuen.
Ein weiterer Stammgast hat auch in diesem Jahr wieder seine Bude aufgebaut: die Bundeswehr. Das Luftlandeunterstützungsbataillon 272, einst in der Wittekind-Kaserne stationiert, hat sein Versprechen eingehalten und bietet schmackhafte Eintöpfe an. Bis zum 21. Dezember wird zwischen 11 und 19 Uhr für Verpflegung gesorgt.
