WILDESHAUSEN - „Das ist eine Broschüre aus der Wirtschaft für die Wirtschaft“, sagte City-Manager Hermann Busch. Für die Präsentation des neuen 16-seitigen Image-Magazins „Über Wildeshausen“ hatte er daher den Stammtisch der Mittelstands-Vereinigung (MIT) Wildeshausen am Mittwochabend im „Alten Amtshaus“ gewählt. „Darauf haben wir gewartet“, lobte auch MIT-Vorstandssprecher Manfred Wulf die aus seiner Sicht gelungene Werbung für den Standort Wildeshausen.
Unter dem Tenor „Überraschend, überschaubar, überzeugend“ werden das historische Wildeshausen vorgestellt, die gute Infrastruktur mit direkter Anbindung an die Autobahn 1 und die Nordwestbahn erläutert oder die intakte Schullandschaft vorgestellt. Elf ausgewählte Unternehmer kommen zu Wort. Sie erklären, warum sie sich gerade in der Kreisstadt so wohl fühlen. „Hier sind die Rahmenbedingungen optimal, um unsere Produkte und Komponenten in Richtung aller fünf Kontinente unverzüglich auf den Weg zu bringen,“ sagt beispielsweise Lothar Sauer, Geschäftsführer des Maschinenbauers Gebr. Sauer und Mitglied im City-Management. Wolfgang Rixen, Gründer und Investor der Privatschule Gut Spascher Sand, weist auf die große Unterstützung für sein Projekt hin. Und Goldschmiedemeisterin Irene Mätzke-Rischmann lobt den Sinn der Wildeshauser für Qualität und Kreativität.
„Schnell mal den Akku laden“, heißt es auf Seite 10, wo eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten vorgestellt wird. Unter „Offen für Neues“ beleuchtet das Magazin die bunte Kulturlandschaft. Natürlich darf in der Image-Broschüre die Rubrik „Made in Wildeshausen“ mit großen Marken wie Agrarfrost, Atlas Weyhausen, Hydrotec oder der Logistik-Dienstleister „Ortec Logiplan“ nicht fehlen. Das schicke Heftdesign hat die Firma Iken entwickelt. Die Fots stammen von Klaus Sekuly. Anspruch auf Vollständigkeit erhebt das Heft nicht, sagte Busch. So sucht der Leser beispielsweise vergebens einen Hinweis auf die Wirtschaftsförderung des Landkreises oder das Gesundheitszentrum Johanneum. Die Broschüre mit einer Auflage von 2400 Stück, aus Mitteln des City-Managements bezahlt, soll an heimische Unternehmen verteilt werden.
Im Rahmen des MIT-Stammtisches stellte sich auch die CDU-Bundestagskandidatin Astrid Grotelüschen vor. Die Ahlhornerin sagte, sie werde in den nächsten Wochen dafür kämpfen, dass die Politik bürgernäher und verständlicher wird.
