WILDESHAUSEN - Die dramatische Situation in der Baumaschinen-Industrie zwingt die Wildeshauser Traditionsfirma F. Weyhausen zum Handeln. „Wir werden uns von 30 Mitarbeitern trennen“, bestätigte Geschäftsführer Helmut Lorch. Betroffen seien nicht nur Kollegen aus der Produktion, sondern auch aus der Verwaltung. Lorch und der zweite Geschäftsführer Rainer Noack haben nach eigenen Angaben stundenlang mit dem Betriebsrat nach einer Lösung gesucht. „Es gibt eine soziale Komponente“, betonte der Geschäftsführer. Er wolle sich aber nicht zu Details der Vereinbarung äußern. Am Standort Wildeshausen verblieben noch 170 Mitarbeiter.

Der Absatz von F. Weyhausen sei in Deutschland auf dem Niveau von 2004/2005 gelandet. Auch der Export habe angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise sehr stark nachgelassen. Eine Erholung sei „in absehbarer Zeit nicht zu erwarten“. Die Entlassung der 30 Mitarbeiter sei unumgänglich geworden.