WILDESHAUSEN - Die Mitglieder der Liedertafel sind mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden. Klaus Denker wurde für seine langjährige Treue geehrt.
Von Frank Jacob
WILDESHAUSEN - Gleich drei verdiente, langjährige Mitglieder hat der Männergesangverein Liedertafel von 1848 auf seiner Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Restaurant Wolters ausgezeichnet. Seit 50 Jahren hält Klaus Denker seinen Sangesbrüdern die Treue. In der vergangenen Dekade habe er zudem beispielhafte Arbeit im Vorstand geleistet, sagte Vorsitzender Erwin Onnen, der seinem Stellvertreter eine Urkunde und die goldene Ehrennadel überreichte.Seit 40 Jahren in Reihen der Liedertafel steht Klaus Behrens. Zunächst fünf Jahre in Dötlingen, seit 35 Jahren in Wildeshausen, widmet sich Fritz Goerke dem Singen. Beide erhielten eine Urkunde und die goldene Ehrennadel.
Sein Amt als 1. Notenwart stellte Helmut Frede zur Verfügung. Seine Nachfolge tritt Hans-Horst Hess an, der von der Versammlung einmütig gewählt wurde.
Weitere Veränderungen gibt es im Vorstand nicht. Vorsitzender bleibt Erwin Onnen, Klaus Denker fungiert als Stellvertreter. Schriftführer ist Hans Rüger, sein Vertreter Klaus Behrens. Kassenwart Heinz-Joachim Kunz wird weiterhin vertreten von Gerold Meyer. Das Amt des stellvertretenden Notenwartes bekleidet Fritz Goerke. Der Vorstand wird jeweils für ein Jahr gewählt.
Durch zwei Neuzugänge ist die Zahl der Sänger auf 32 gewachsen. Mit 31 anwesenden Mitgliedern war die Hauptversammlung sehr gut besucht. Ähnliches gilt für die Übungsabende. Der Beteiligungsdurchschnitt lag bei 82 Prozent, so Denker, und stieg gegenüber 2004 um drei Prozent.
Auch in finanzieller Hinsicht braucht sich die Liedertafel nicht zu sorgen. Einnahmen und Ausgaben hätten sich ausgeglichen entwickelt, die Kassenlage sei solide, berichtete Kassenwart Heinz-Joachim Kunz.
Die wichtigste Person sei auch im vergangenen Jahr Dirigentin Gisela Kröger gewesen, versicherte Onnen. „Ohne sie könnten wir nicht singen“, sagte der Liedervater. Kröger will mit ihrem Chor weiter an dem Stück „Come, Missa Tallyman“ arbeiten und das selbst geschriebene Lied „Wunderschön ist die Sommerzeit“ einstudieren. Außerdem will die Liedertafel einige Kanons einüben.
Nachdem im vergangenen Jahr übermäßig viele Auftritte zu bewältigen waren, solle es in den kommenden zwölf Monaten etwas ruhiger zugehen – wie auch ein Blick in den Veranstaltungskalender des vereins bestätigt. Fest steht bereits das Stiftungsfest am 30. September sowie ein Adventskonzert am 17. Dezember. Auch an Himmelfahrt soll wieder gesungen werden. Geplant ist ebenfalls ein Auftritt im Rahmen der Reihe Sommerkonzerte auf der Burgwiese.
Vor den Sommerferien will die Liedertafel wieder einen Ausflug unternehmen, der vom 1. Tenor organisiert werden soll. Hans Rüger regte ferner an, im Sinne der Nachwuchswerbung eine Internetseite einzurichten.
