WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN - Eines der schönsten Geschenke zum 50-jährigen Bestehen des Autohauses Denker machte sich Jens Denker selbst: Gemeinsam mit Mitarbeitern baute der Firmenchef einen Tourenwagen vom Typ Opel Rekord, Baujahr 1967, nach. „Der Lack ist gerade erst trocken, sagte der Kfz-Meister. Bekannt als „Schwarze Witwe“, mischte der Rekord in den 60er-Jahren an der Spitze mit. „Win on Sunday, sell on Monday“ („Sonntags gewinnen, montags verkaufen“), lautete damals der Opel-Erfolgsslogan, den sich Denker gern zu eigen machen möchte. Nachdem die Konzernführung kräftig ins Lenkrad gegriffen habe, fahre Opel nun wieder auf Erfolgskurs, berichtete er.

Mehr als 100 Gäste konnte die Familie Denker gestern zum Geburtstagsfest in der Ausstellungshalle begrüßen. Jens Denker und seine Frau Hanna hatten die Unternehmensführung vor zehn Jahren von Klaus und Karla Denker übernommen. Wildeshausens Bürgermeister Franz Duin („Mein erstes Auto war ein roter Opel Kadett“) lobte die unternehmerische Leistung der Familie, die nicht selten Risiken eingegangen sei. Heute arbeiten in den Betrieb 27 Mitarbeiter und vier Lehrlinge. Besonders hob Duin hervor, dass Jens Denker in der Familientradition auch die „Philosophie des Helfens“ fortsetze. So unterstütze die Firma Sportvereine oder habe mitgeholfen, für den Kindergarten „Pusteblume“ einen Zaun zu erstellen.

Opel Denker ist zudem Partner der Wildeshauser Hauptschule. Nicht nur Praktikanten können sich regelmäßig im Betrieb umschauen, zugleich macht Denker Bewerbungstraining oder hilft bei Baumaßnahmen. Neben Belegschaft und Geschäftspartnern gratulierte daher auch die Hauptschule mit Rektorin Dorit Hielscher und Fachbereichsleiterin Renate Overdick an der Spitze. Die Bilder der Schüler sollen einen Ehrenplatz erhalten.