Munderloh/Landkreis - Wild zu essen, ist immer mehr im Kommen und hat zu Recht einen festen Platz auf den Speisekarten vieler regionaler Gasthäuser. Dies zeigte sich am Sonntag bei der Auftaktveranstaltung zu den 6. Wildwochen, die wieder der Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest gemeinsam mit gastronomischen Betrieben ausrichtet. Auf „locker 150 Gäste“ schätzte Gastgeberin Christina Mackenzie (Landgasthaus Brüers) das Publikum im großen Saal ihres Hauses.

Ihr Mann Christian Brüers dankte in seiner Begrüßungsrede ausdrücklich dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest für dessen Arbeit am erneuten Zustandekommen der Wildwochen. Der Jägerschaft, u.a. vertreten durch den stellvertretenden Kreisjägermeister Rolf Eilers, bescheinigte Brüers eine hervorragende Mitarbeit.

„Ich hoffe, Sie haben ordentlich Hunger mitgebracht“, witzelte 1. Kreisrat Carsten Harings zu Beginn seiner Ansprache an die Adresse seiner Zuhörer. Wild sei ein Genuss aus der Natur und werde gerade in der Region in „Spitzenqualität“ aus den Wäldern und Feldern geliefert. Viele Mineralstoffe, wenig Fett gehöre zu den besonderen Eigenschaften, die das Wildfleisch liefere. Laut Harings liegt bundesweit der Konsum zwischen 400 bis 500 Gramm pro Bürger. Da sei noch einige Luft nach oben, deutete der 1. Kreisrat an. Den Jägern bescheinigte er eine hervorragende Arbeit und wollte das ausdrücklich auf das ganze Jahr und die Hege und Pflege der Reviere verstanden wissen.

Musikalische Akzente zum Auftakt der Wildwochen setzten die Dingsteder Jagdhornbläser sowie das Salonmusik-Duo „Tea for Two“. Insgesamt 14 Gastronomen im Landkreis und der Stadt Oldenburg sowie das Forstamt Ahlhorn – mit seinem Hofladenverkauf – beteiligen sich bis zum 30. November an den Wildwochen.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten