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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Tiefkühlkost belebt Jade-Weser-Port

23.01.2018

Wilhelmshaven Die erste Palette war festlich geschmückt. Mit einer Portion gefrorenem Fisch hat das Logistikunternehmen Nordfrost am Montag das neue Tiefkühlhaus am Wilhelmshavener Containerhafen Jade-Weser-Port in Betrieb genommen. Nach etwa zehn Monaten Bauzeit war das Lager mit 35 000 Palettenstellplätzen in den vergangenen Tagen unter Kälte gesetzt worden.

Umgeschlagen werden in dem neuen Gebäude importierter Fisch sowie Fleisch und Geflügel, das über Wilhelmshaven exportiert wird. Voraussichtlich ab März soll außerdem tiefgefrorenes Gemüse aus China in Wilhelmshaven angelandet werden.

Während einer kleinen Eröffnungszeremonie, an der auch der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner sowie Vertreter der Wirtschaft und Hafenverwaltung teilnahmen, erläuterte Nordfrost-Chef Horst Bartels die Unternehmensziele im Jade-Weser-Port: Bis Ende 2019 sollen insgesamt 500 Mitarbeiter für das Familienunternehmen tätig sein.

Neben dem Frische-Lager, das mit Süßigkeiten, Käse und Schinken belegt ist, und dem neuen Tiefkühlbereich soll bis zum nächsten Jahr eine weitere Nordfrost-Erweiterung stattfinden. Dabei geht es um sogenannte General-Cargo-Produkte der unterschiedlichsten Art.

Bisher, so Bartels, seien von Nordfrost 72 Millionen Euro im Jade-Weser-Port investiert worden, weitere 100 Millionen Euro seien bis Ende 2019 geplant.

Um die benötigten 500 Mitarbeiter zu gewinnen, würden inzwischen spezielle Ausbildungsprogramme für Langzeitarbeitslose gestartet. 150 Beschäftigte seien für den Tiefkühlbereich nötig, während 350 Mitarbeiter im General-Cargo-Sektor tätig sein sollen.

Zum Nordfrost-Angebot für den Export von Fleisch und Geflügel gehört nach Angaben des Unternehmenschefs auch das Verarbeiten der frischen Ware sowie das Verpacken und Schockfrosten der Produkte.

Der ursprünglich geplante Import von frischem Obst und Gemüse aus Südamerika oder Südafrika kann derzeit noch nicht realisiert werden, da es noch keine entsprechenden Schifffahrtslinien aus diesen Bereichen gibt.

Ein weiteres Thema, das Nordfrost demnächst angehen will, ist das Lagern von Gefahrgut. Darüber sei man mit BASF im Gespräch, so Horst Bartels.

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