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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Jade-Port: Freude über Großansiedlung

31.01.2018

Wilhelmshaven Kaum war am Dienstagmittag bekannt geworden, dass Volkswagen ein neues Verpackungszen­trum für Autoteile am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven errichten lässt, waren erste Reaktionen aus Wirtschaft und Politik zu hören. Als eine „großartige Nachricht“ bezeichnete das etwa John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung. Dadurch würden zeitnah neue Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen, erklärte er auf Nachfrage dieser Zeitung.

Die Ansiedlung des Autobauers könne auch eine „Sogwirkung haben und andere Unternehmen nach Wilhelmshaven ziehen“, sagte Niemann. Es sei eine Entscheidung, „die Wilhelmshaven langfristig zugute kommt“, erklärte er.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sagte: „Die Entscheidung Volkswagens für Wilhelmshaven stärkt den Jade-Weser-Port und den maritimen Standort Niedersachsen.“ Durch das neue Verpackungszentrum würden nicht nur neue Arbeitsplätze entstehen, sondern ab 2019 auch weitere Liniendienste den Jade-Weser-Port anlaufen – darunter wahrscheinlich auch ein neuer Liniendienst der chinesischen Reederei Cosco nach Dalian in Nordchina, erklärte Althusmann.

Niedersachsens Umweltminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Jade-Weser-Port Gesellschaften, Olaf Lies (SPD, Sande), freut sich „über viele neue Arbeitsplätze auf dem Gelände des Jade-Weser-Port“. Das sei „ein starkes Signal für den Hafen“. Lies sagte, dass „diese Entscheidung die Attraktivität des Jade-Weser-Port weiter steigern und die Chance auf weitere Ansiedlungen erhöhen wird“.

Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner sprach von einer „Riesenchance für den Jade-Weser-Port, die Stadt und die Region“. Die städtische Wirtschaftsförderung und die Jade-Weser-Port-Marketing hätten seit Mitte vergangenen Jahres in engem Kontakt mit unterschiedlichen Projektentwicklern gestanden und verschiedene Grundstücke und Objekte für das Vorhaben angeboten, sagte er.

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