WILHELMSHAVEN - Die Wilhelmshavener Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft und der von dieser im Frühjahr 2007 entlassene Ex-Projektleiter Wolf-Dietmar Starke haben ihren arbeitsrechtlichen Streit beendet: Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat am Donnerstag einem Vergleichsvorschlag des Landesarbeitsgerichtes zugestimmt. Das teilte JWP-Geschäftsführer Axel Kluth mit. Danach verzichtet Starke bis zum Eintritt in den Ruhestand im Februar 2010 auf Weiterbeschäftigung bei der Gesellschaft. Seine Gehaltsansprüche werden kapitalisiert. Laufende Arbeitsgerichtsverfahren werden damit beendet.
Starke war entlassen worden, weil ihm während des Vergabeverfahrens eine zu große Nähe zur später erfolgreichen Bietergemeinschaft um das Papenburger Bauunternehmen Bunte unterstellt worden war. Starke hatte sich gegen die Vorwürfe gerichtlich zur Wehr gesetzt. Beide Seiten hatten am Mittwoch Meldungen über eine Einigung im dem Rechtsstreit noch dementiert.
