WILHELMSHAVEN - Der Geschäftsbetrieb bei der in finanzielle Schieflage geratenen Peine-Gruppe geht trotz Insolvenz weiter. Wie der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Michael Waculik (Jever) am Montag gegenüber der „Wilhelmshavener Zeitung“ sagte, werde er in Zusammenarbeit mit den bisherigen Geschäftsführern Andreas Wagner und Markus Kamsteeg alle Möglichkeiten prüfen, das Unternehmen dauerhaft zu retten. „Erklärtes Ziel ist es, das Unternehmen weiterzuführen“, sagte Waculik.

Die Geschäftsführung des Modeunternehmens hatte am vergangenen Freitag Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter, davon 130 in Wilhelmshaven. Als Hauptgrund für die Schieflage verwiesen Waculik und Wagner auf eine „ad-hoc-Entscheidung einer ausländischen Bank“, die von jetzt auf gleich „den Stecker herausgezogen“ habe.