WILHELMSHAVEN/NORDEN - Plötzlich ging alles sehr schnell und erstaunlich reibungslos. Noch vor zwei Wochen wurde Wolf-Dietmar Starke von der Geschäftsführung der Jade-Weser-Port Realisierungsgesellschaft heftig bekämpft eine Einigung mit dem im vergangenen Jahr gefeuerten technischen Projektleiter schien nicht möglich.
Dann gewann Starke seinen Prozess vor dem Arbeitsgericht in vollem Umfang und nun ist der rehabilitierte Wasserbauingenieur in Wilhelmshaven auf Wohnungssuche, weil er ab 1. August wieder an seinem Schreibtisch arbeiten wird.
Erleichtert und zufrieden äußerte sich Starke am Dienstag gegenüber dieser Zeitung: Ich kann das alles noch gar nicht richtig glauben. Lange Zeit habe er selbst nicht mit einer Rückkehr gerechnet.
Mit den beiden Geschäftsführern, die für seine Entlassung verantwortlich waren, muss Starke nicht mehr zusammen arbeiten. Sowohl Jürgen Holtermann als auch Helmut Werner werden im August nicht mehr im Dienst sein. Gleichzeitig mit Starkes Rückkehr ist der Dienstbeginn für Axel Kluth, den neuen Jade-Weser-Port-Geschäftsführer.
Der technische Projektleiter, der sich durch die Kündigung erheblich in seiner Ehre gekränkt sah, stellt sich auf einen umfassenden Neuanfang ein. Er jedenfalls sei durchaus bereit, auch Dinge aus der Vergangenheit zu vergessen: Allerdings muss klar sein, dass es keine Hakeleien im Hintergrund mehr gibt.
Grundsätzlich gelte es, nach der verworrenen Situation der Vergangenheit einen klaren Kurs für die Zukunft des wichtigen Projektes abzustecken.
