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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

66 Millionen Euro für den Jade-Weser-Port

06.07.2019

Wilhelmshaven /Schortens Von Beginn an hatte der Logistik-Unternehmer Horst Bartels mit seinem Unternehmen Nordfrost auf den Jade-Weser-Port gesetzt – und seit 2012 kräftig in der dortigen Logistikzone investiert. Jetzt nimmt er direkt am Containerhafen erneut einen Riesenbetrag in die Hand: 66 Millionen Euro zur Erweiterung des „Nordfrost Seehafen-Terminals“, wie Bartels ankündigte.

Die Baugenehmigungen seien erteilt. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Und darum geht es: „Am bestehenden Tiefkühlhaus wird ein vollautomatisches Tiefkühl-Hochregallager mit angeschlossenen Hygienebereichen für Verarbeitungslinien angebaut“, erläuterte Nordfrost (450 Millionen Euro Umsatz/2800 Beschäftigte) „Außerdem entsteht eine Schwerlasthalle für Projektverladungen als separater Bau mit Bahnanschluss, in dem auch die seemäßige Verpackung von Maschinenteilen und Komponenten angesiedelt werden wird.“

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Schon bisher hatten sich die Investitionen der Nordfrost-Gruppe in der Logistikzone des Jade-Weser-Port auf 104 Millionen Euro summiert. Mit rund 350 Beschäftigten am Hafen ist Nordfrost auch zum Job-Motor geworden.

Und die Story geht weiter. Nach dem Abschluss der nun anlaufenden Arbeiten stehen von den 33 Hektar Nordfrost-Gelände noch immer elf Hektar zur weiteren Bebauung zu Verfügung, wie es am Freitag in der Firmenzentrale in Schortens (Kreis Friesland) hieß. Stillstand wird es nicht geben: „An der Planung für weitere Projekte am Terminal wird bereits intensiv gearbeitet.“

Zurzeit befinden sich in den rund 18 Meter hohen Lagerhallen (105 000 Palettenplätze) von Nordfrost am Jade-Weser-Port zu je einem Drittel: Tiefkühlwaren, Frische-Erzeugnisse und Trockenprodukte wie Möbel, Haushaltswaren und Spielsachen. Und auch auf den Außenflächen wurden Dienstleistungen etabliert: ein „stetig wachsendes Containerdepot“, wie Bartels erläuterte, einschließlich Reparatur und Waschen der Metall-Boxen.

Träger des boomenden Nordfrost-Geschäftes am Containerhafen sind nach Firmenangaben „mehr als 100 namhafte Kunden“. Alle drei Lagerbereiche (Tiefkühl, Frische, Trocken) seien „weitestgehend ausgelastet, ebenso der personalintensive Verarbeitungsbereich“.

Bartels sieht am Jade-Weser-Port eine „explosionsartige Entwicklung“ und „enorme Potenziale“. Er forderte einen Ausbau der Kapazitäten dort.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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