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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Baustart am Jade-Weser-Port bereits im Juni

23.03.2018

Wilhelmshaven Anfang dieses Jahres hatte der Wolfsburger Autobauer Volkswagen mitgeteilt, dass die Entscheidung für ein Verpackungszentrum am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven gefallen ist. Ab dem zweiten Quartal 2019 sollen dort nach VW-Angaben Fahrzeugteile von Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge verpackt und für den Transport in 15 Überseeländer – darunter China, Mexiko und die USA – vorbereitet werden.

Lesen Sie auch: Volkswagen lässt sich am Jade-Weser-Port nieder

Jetzt wurden nähere Details dazu bekannt. Der private Investor Panattoni, Projektentwickler von Industrie- und Logistikimmobilien und für das Projekt verantwortlich, teilte am Donnerstag mit, dass „voraussichtlich im Juni 2018“ mit dem Bau begonnen wird. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen. Eine Sprecherin des Unternehmens teilte auf Nachfrage dieser Zeitung mit, dass „es sich um ein Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich“ handelt. Panattoni werde beim Bau mit der Goldbeck International GmbH aus Bielefeld kooperieren, heißt es.

Die Entscheidung für den Standort Wilhelmshaven sei „von strategischer Bedeutung für den Volkswagen Konzern“, sagte Thomas Zernechel, Leiter Volkswagen Konzernlogistik. Das Verpackungszentrum soll direkt am Tiefwasserhafen auf einem rund 100.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen und fünf Hallen mit einer Gesamtfläche von rund 45.000 Quadratmetern umfassen, teilte Panattoni mit.

Etwa 7000 Fahrzeugteile der Marken Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge sollen künftig nach Wilhelmshaven geliefert und jede Woche in 250 Container verpackt werden, heißt es. Das entspricht mehr als 12.000 Containern pro Jahr. Kritiker sagen, dass die Zahl der Container nur etwa einem halb beladenen Containerschiff pro Jahr entspreche. Andreas Bullwinkel von der Jade-Weser-Port-Marketing erklärt dagegen, dass sich die Zahl der Container über das ganze Jahr hinweg verteile und die Signalwirkung entscheidend sei. Durch die Ansiedlung von VW könnten weitere Unternehmen diesen Standort interessant finden.

Nach aktuellem Stand sollen etwa 350 Arbeitsplätze entstehen, der Verpackungsbetrieb soll nach VW-Angaben von einem Logistik-Dienstleister übernommen werden.

Sabrina Wendt
Redakteurin
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2042

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Volkswagen | Audi | International | Goldbeck

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