NWZ
. Sein Unternehmen plane, auf dem Areal vier Anlagen mit einer Gesamthöhe von je 150 Metern aufzustellen, sagte Jelkmann. BfZE betreibt mehrere Windparks, u.a. in der Wesermarsch und im Ammerland. Das Areal gehört zu einer von drei Flächen, die zurzeit auf ihre Eignung für Windkraftanlagen untersucht werden (NWZ
berichtete). Es liegt – ebenso wie das Areal am Blankenburger See und jenes nordöstlich der Bornhorster Seen – in einem Landschaftsschutzgebiet. Daher sind naturschutzfachliche Untersuchungen nötig, um rechtliche Grundlagen für eine Auswahl zu bekommen. Die Stadt hat das Oldenburger Planungsbüro NWP beauftragt. Im Februar 2011 werde man die Ergebnisse vorlegen, sagte am Montag Johannes Ramsauer, Ingenieur und Gesellschafter von NWP. Auf der Grundlage der Untersuchungen über die Tierwelt werde man Empfehlungen aussprechen, fügte er hinzu – entscheiden müsse dann die Politik. Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Bauordnung , betonte gegenüber derNWZ
, dass im Zuge dieses Verfahrens alle Anlieger der fraglichen Flächen vor einer Entscheidung angehört würden.Das könnte wichtig werden, denn die Verhandlungen der Elsflether mit den Grundeignern stoßen nicht nur auf positive Resonanz, berichtete am Montag Heiko Freels, der am Waterender Weg in der Nähe des umstrittenen Areals wohnt. Seiner Familie gehört ein Teil des Areals. „Wir haben den Vorvertrag nicht unterschrieben, weil wir nicht wollen, dass dieses wunderschöne Stück Oldenburg mit Windkraftanlagen zugebaut wird“, sagte Freels derNWZ
. Eine Mehrheit der Grundeigner stehe dem Projekt positiv gegenüber, sagte Jelkmann.Dass potenzielle Betreiber sich mit Vorverträgen die Pacht von Flächen sichern, gehört zu den Grundlagen der Branche. Die Investoren sichern den Eignern der Flächen Pachten und/oder Beteiligungen am Ertrag zu. Sollte es nicht zum Bau kommen, erlöschen die Verträge. Auch der Eigner der Flächen an den Bornhorster Seen, Landwirt Christian Hilbers, hat mit Investor Thomas Haukje solche Abmachungen getroffen.
