Friesoythe/Heinfelde - Zwischenzeitlich war dem Projekt, in Heinfelde fünf Windenenergieanlagen zu bauen, die Luft ausgegangen. Die Stadt hatte einen Antrag zur dafür erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplanes beim Landkreis im Sommer 2015 wieder zurückgezogen. Doch am Mittwochabend wurden den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Friesoythe im Rathaus eine überarbeitete Version zur Beratung vorgelegt. Es sei nichts Wesentliches verändert worden, teilte Fachbereichsleiter Sven Corbes mit. Man habe aber inhaltliche Änderungen vornehmen müssen.
Wie berichtet hatte der Landkreis den Antrag nicht genehmigen können, da nach Auffassung des Kreises die getroffene Entscheidung zwischen mehreren alternativen Potenzialflächen für Windparks in der Stadt Friesoythe, die laut einer vorliegenden Potenzialstudie in Betracht gekommen wären, nicht ausreichend und nachvollziehbar städtebaulich begründet worden sei. Konkret geht es hier vor allem um konkurrierende Flächen in Gehlenberg und Thüle.
Jetzt wurde der Text dahingehend geändert, dass der Windpark Heinfelde nicht in den Gesamtkontext möglicher Windparkstandorte gestellt wird, sondern nur noch separat als sogenannte Positivplanung gesehen wird. Durch diese Abänderung erhofft man sich die Zustimmung des Landkreises.
Zustimmung gibt es in einem ersten Schritt zumindest schon einmal von den Ratsleuten des Planungs- und Umweltausschusses. Diese haben den Beschlussvorschlägen zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes Windpark Ahrensdorf/Heinfelde sowie einem entsprechenden Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan geschlossen zugestimmt.
Die Anlagen sollen im Auftrag der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe und der Volksbank Oldenburg auf einem 52 Hektar großen Areal zwischen Küstenkanal und Kreisgrenze Ammerland gebaut werden.
