„Wer zahlt für Ausbaukosten der Straßen?“ (NWZ vom 24. Januar)

Die Trickserei geht weiter. Nachdem festgestellt wurde, dass man bei der Planung die örtlichen Gegebenheiten am Kammersand nicht beachtet hatte (der Planer sollte meines Erachtens sein Lehrgeld zurückgeben), wurde die vorher angepriesene Einbahnstraßenregelung für den Bauverkehr kurzerhand abgeschafft. Die „Entlastung“ für die Anwohner war dahin und Christoph Raming und Parteikollege Haak konnten wahrscheinlich zig Tausende Euro sparen, da sie nicht mehr den im Vertrag vorgesehenen Weg über die Uhlenbergstraße fahren mussten.

Und jetzt soll angeblich die Bundeswehr dafür gesorgt haben, dass die Anlagen „etwas verschoben“ werden mussten und dadurch gab es dann neue Zufahrtswege zur Baustelle? Nach meiner Meinung eine echt dünne und fadenscheinige Behauptung. Es ist doch mal wieder klar ersichtlich, dass mit allen Mitteln versucht wird, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Auf Teufel komm raus wird alles versucht, um auch den letzten Euro aus dem Steuersäckel zu klauben.

Wenn es nachher daran geht, die entstandenen Schäden am Kammersand und umzu zu beseitigen, gibt es wahrscheinlich auch wieder Gründe, warum Christoph Raming das nicht bezahlen sollte.

Und im Gemeinderat sitzen ja nun eine Menge Parteikollegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Christian Punke Harkebrügge


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Ich als Anlieger der Uhlenbergstraße in Harkebrügge frage mich, in welcher Realität Herr Raming zur Zeit weilt. Er behauptet doch direkt, der Hauptverkehr sei nur über den Kammersand gelaufen. Dies entspricht leider nicht ganz der Realität, oder sollte Herr Raming meine wiederholten Telefonate mit ihm und der verantwortlichen Tiefbaufirma vergessen haben, wenn die Lkw der ausführenden Tiefbaufirmen immer wiederkehrend die Uhlenbergstraße voll beladen befuhren, obwohl in der Ratssitzung vom 22. Februar 2017 nach hitzigen Diskussionen nur Leerfahrten von Baustelle Windpark zur Landesstraße über Uhlenbergstraße genehmigt wurden.

In dieser Sitzung wurde eine Änderung der zuerst genehmigten Streckenführung beschlossen, da 1. die Königstraße noch nicht verkehrstüchtig ausgebaut war, 2. der Kammersand nicht breit genug ausbaubar war für Begegnungsverkehr. Gleichfalls wurde uns Anliegern in dieser Ratssitzung zugesagt, dass für entstehende Schäden an der von uns mitfinanzierten Straße die Planungsgesellschaft Windpark aufkommt.

Ich als Anlieger frage mich, wenn der Planungsgesellschaft schon im Sommer 2015 deutlich war, dass es nur den Kammersand braucht, um den Windpark verkehrstechnisch anzubinden, warum erfolgte dann noch im Frühjahr 2017 eine Begehung der Uhlenbergstraße durch Herrn Raming, einem Verantwortlichen der Tiefbaufirma und einem Mitarbeiter der Gemeinde Barßel zur Bestandserhebung auf etwaige Schäden am Straßenkörper?

Mir als Anlieger, und ich glaube ich darf für meine betroffenen Nachbarn sprechen, erhöht sich der Verdacht, dass wir auf eventuelle Schäden sitzenbleiben werden, wenn Herr Raming mit seinem Antrag, der leider nicht ganz der Realität entspricht, bei unseren Ratsmitgliedern Gehör finden sollte.

Heiner Witten Harkebrügge