Bösel - „My home is my castle – Wie Wohnträume wahr werden“ hieß ein Vortrag, zu dem Elke Werner vom Vorstand des Landfrauenvereins Bösel/Petersdorf zahlreiche Mitglieder im Franziskushaus in Petersdorf begrüßen konnte. Referentin war Margret Emke, Beraterin Hauswirtschaft von der Landwirtschaftskammer Cloppenburg.
„Man muss nicht das ganze Haus komplett umgestalten, oft reichen ein paar Ideen und das Umstellen von Möbeln zur Veränderung“, begann sie ihre Ausführungen. Das Wichtigste sei der Mut zur Veränderung. „Man sagt, dass sich alle sieben Jahre der Geschmack ändert, die Mode sich jedes Jahr ändert und alle 21 Jahre Mode und Trends zurückkehren“, so Emke. Bevor man anfängt, sei es wichtig, Ordnung zu schaffen. „Man kauft etwas Neues, aber das Alte wird gerne aufbewahrt“, stellt sie fest.
Einen besonderen Augenmerk solle man auf den Eingangsbereich legen. „Der erste Eindruck ist bei den Gästen besonders wichtig“, so die Referentin. Eine saubere Haustür und vielleicht ein Türkranz sorgen dafür. Das gleiche gelte für den Flur, der mit dem Eingang die Visitenkarte des Heimes sei. „Der erste Blick sollte auf etwas Schönes gerichtet sein“, sagt die Referentin.
In der Wohnung könne man gut Altes mit Neuem verbinden. Die Farbkombinationen müssen passen. Hier gelte die Faustregel, dass 60 Prozent Hauptfarbe, 30 Prozent Zusatzfarbe und zehn Prozent Akzentfarbe sein sollten. Auch der optische Eindruck sei bei den Farben zu berücksichtigen. Die dunkleren Farben gehören auf den Boden, die helleren an die Wände und am hellsten sollte es an der Decke sein.
Deko-Objekte sollten ein Blickfang sein. Das perfekte Arrangement soll in ungraden Zahlen gruppiert sein und die Räume sollten nicht überladen sein. „Wir wohnen nicht um zu präsentieren, sondern um uns wohlzufühlen“, zog Emke am Ende Bilanz.
