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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

EWE-Vorstand weist Gründe für Abgang zurück

14.12.2016

Oldenburg Wirbel um den Abgang von EWE-Technikvorstand Ines Kolmsee: Die 46-Jährige wehrt sich gegen die Berichterstattung unter anderem der Nordwest-Zeitung, dass auch unternehmensinterne Gründe eine Rolle bei der Trennung gespielt hätten und sie zuletzt nur noch wenig Rückhalt in der EWE-Führung gehabt hätte. Ein Sprecher von Kolmsee wies dies am Dienstag als „haltlos, frei erfunden und bewusst böswillig“ zurück.

Die EWE hatte am Montag schriftlich mitgeteilt, dass der Aufsichtsrat „mit großem Bedauern“ dem Wunsch der 46-Jährigen entsprochen habe, sie von ihrem Amt als Technikvorstand mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 zu entbinden. EWE-Aufsichtsratschef Dr. Stephan-Andreas Kaulvers lobte dabei unter anderem „die große Führungsfähigkeit und Fachkompetenz“ von Kolmsee. Gründe für den Abgang wurden nicht genannt.

Die NWZ hatte von verschiedenen Seiten aus dem Unternehmensumfeld erfahren, dass auch unternehmensinterne Gründe dabei eine Rolle gespielt haben, dass beide Seiten künftig getrennte Wege gehen. So soll es etwa Kritik gegeben haben, dass die 46-Jährige, die im Mai 2015 das Technik-Ressort übernommen hatte, nur wenig Präsenz in der Region gezeigt habe. Zudem habe die Seiteneinsteigerin, die zuvor lange für das Spezialchemieunternehmen SKW tätig gewesen war, nicht die erhofften Impulse in den Themen Technik und Infrastruktur gegeben.

Der Kolmsee-Sprecher teilte mit, dass die Entscheidung, den Vorstand zu verlassen, aus Gründen getroffen worden sei, die „nichts zu tun“ hätten mit der Darstellung in dieser Zeitung: „Frau Kolmsee möchte aus Gründen der ­Loyalität gegenüber dem Unternehmen, der dem Aufsichtsrat gegenüber zugesicherten Diskretion und aus Rücksicht auf Dritte ihre Beweggründe für ihre Entscheidung nicht öffentlich kommentieren.“ Für EWE ist es bereits der zweite Abgang aus dem Vorstand binnen weniger Monate. Im September hatte Personalvorstand Nikolaus Behr den Konzern im Zuge der Spitzel-Affäre verlassen.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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