Entwicklung in Zahlen
Vor 15 Jahren
hat alles angefangen. Martin und Rita Sprock bauen am Bernethsdamm eine 15 mal 15 Meter große Lagerhalle und ein Betriebsleiterhaus.2000/01
bauten sie eine neue Halle (40 x 20 Meter), eine kleinere Halle pachtete Sprock 2003 dazu (20 x 25 Meter).Die größte Halle
im Gewerbegebiet Osterloh kam 2007/08 hinzu. Sie misst 100 mal 30 Meter.Das Unternehmen
hat 24 Angestellte und bildet auch aus (vier Lehrlinge).Das Unternehmen hat 24 Angestellte und bildet aus. Mit Lüftungs- und Heizungsbau fing alles vor 15 Jahren an.
von Thomas Bücher
Bösel Drei Hallen, zwei Standorte, Kunden im Landkreis Cloppenburg, aber auch in Sachsen, Thüringen und sogar in Schweden, der Ukraine und Japan. Martin Sprock hat es geschafft. Als er 1995 gemeinsam mit seiner Frau Rita den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, konnte er noch nicht daran glauben, dass er einmal wird expandieren müssen: „Ich hab’ damals zu meiner Frau gesagt, wenn ich diese Halle voll habe, dann haben wir es geschafft.“ Die erste Halle am Bernethsdamm ist 15 mal 15 Meter groß. Und doch zu klein. Seither hat er zweimal neu gebaut.
Martin Sprock baut Ställe aus. Die komplette Inneneinrichtung wird von seiner Firma geplant, montiert und auch gewartet. Zunächst bot er landwirtschaftlichen Unternehmen und Tierhaltungsunternehmen an, Lüftungsanlagen und Heizungen in Ställe einzubauen, doch bereits nach zwei Jahren erweiterte der junge Unternehmer sein Angebot. „Wenn das Stallgebäude steht, machen wir den Rest“, sagt der 40 Jahre alte Böseler. Die Firma Martin Sprock baut Stallanlagen und -einrichtungen im Bereich Tierveredelung: Enten, Hähnchen, Puten, Sauen, Schweine, Kühe, sogar Legevolieren.
Betrieb bildet auch aus
Martin Sprock ist gelernter Elektromeister und somit vom Fach. Bis auf Flüssigfütterung bietet das Böseler Unternehmen alles an: Tränke, Trockenfütterung, Lüftung, Silo, Böden, Boxen für Sauen, . . . Eben alles – bis auf die Bauhülle. „Wir produzieren nicht, wir stellen ein Konzept in Zusammenarbeit mit dem Kunden auf, kaufen und montieren“, sagt Sprock. Das Familienunternehmen – Ehefrau Rita ist Finanzbuchhalterin – hat aktuell 24 Mitarbeiter, die meisten von ihnen sind als Elektro- und Lüftungsinstallateure tätig, und bildet sogar vier Lehrlinge aus – derzeit drei im handwerklichen Bereich und einer in der Verwaltung. Bei Auftragsspitzen arbeitet Sprock mit Subunternehmern. Und so kommt es, dass aktuell rund 50 Fachleute für das Böseler Unternehmen tätig sind.
Gegenüber Vertretern des Verbunds Oldenburger Münsterland verdeutlichte Sprock, dass er sich in einem harten Wettbewerb mit anderen Unternehmen befände, aber auf seine Fachkompetenz und auch auf seinen Service setze.
Störungsfreier Betrieb
So bietet Sprock einen 24-Stunden-Service an. „Gerade im Stall ist es wichtig, dass alles reibungslos läuft, da kann man nicht sagen, es ist Wochenende, wir kommen erst am Montag.“ Angst vor der Zukunft scheint der Unternehmer nicht zu haben. „Wir besuchen regelmäßig Messen und nehmen auch Verbesserungsvorschläge unserer Kunden an“, sagt Sprock. Martin Sprock hat mit Mitte 20 ein Gespür für die Selbstständigkeit bewiesen. Und so spürt er von der Weltwirtschaftskrise nichts: „Wir werden 2009 wohl besser abschließen als das vergangene Jahr.“
