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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wirtschaft wird familienfreundlicher

03.10.2007

OLDENBURG Mittelständler im Nordwesten erkennen, dass sie nur mit einer familienfreundlichen Personalpolitik wichtige Fachkräfte dauerhaft binden können – und lassen zunehmend Taten folgen. Das zeigte sich am Dienstag bei einer Veranstaltung des niedersächsischen Sozialministeriums, des Arbeitgeberverbandes Oldenburg, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der „Beruf und Familie gGmbH“ in Oldenburg.

Werner zu Jeddeloh, Geschäftsführer der Büfa-Holding (600 Beschäftigte/Oldenburg), kündigte zum 1. Januar 2008 die Einrichtung einer Kindertagesstätte für die unter Dreijährigen an. Sabine Szabo, Chefin der Werbeagentur Moskito (30 Beschäftigte/Bremen), berichtete von stark flexibilisierten Arbeitszeiten und -orten, einem Eltern-Kind-Zimmer und Maßnahmen zur Entlastung von Mitarbeitern in der Freizeit.

Die Familie rücke in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte, stellte IHK-Präsident Dr. Karl Harms aus Jever fest. Die Zwänge, gut qualifizierte Kräfte für die Unternehmen zu gewinnen und sie zu halten, wüchsen. Deshalb müssten sich „Einstellungen ändern“, meinte Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband Oldenburg.

Ziel müsse es sein, dass Familienfreundlichkeit Teil der Unternehmenspolitik werde, sagte Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst vom niedersächsischen Sozialministerium. Gut ausgebildete junge Frauen fragten zunehmend nach „familienfreundlichen Karriereangeboten“. Hawighorst warb für das „Audit Beruf und Familie“. Im Jahr 2007 gebe es noch für 17 Firmen Fördermöglichkeiten.

Die Praktiker Szabo und zu Jeddeloh machten deutlich, dass es eine große Herausforderung ist, einmal gefundene Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einen verbindlichen, allgemein zugänglichen Rahmen zu gießen. Büfa stellte die Mitarbeiterin Frauke Kayser für mehrere Stunden pro Woche für ihre Tätigkeit als „Familienkoordinatorin“ ab. Als Schwerpunkte des Büfa-Konzeptes nannte zu Jeddeloh zudem die Flexibilisierung von Arbeit, die Wiedereingliederung nach Elternzeiten sowie Betreuungskonzepte.

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