Rastede - Ministerbesuch zum Auftakt der Rasteder Naturerlebnistage: Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) kam zu der Premierenveranstaltung in den Residenzort. Erstmalig drehte sich an zwei Tagen auf dem Turnierplatz alles um Themen rund um Natur und Umwelt, Landwirtschaft, Jagd & Hege, Imkerei, Forstwirtschaft, Angelsport, Bogenschießen, Berufsausbildung und vieles mehr. Der Fachhandel hatte zu Besichtigungen und zum Einkaufen eingeladen. Naturkundliche Führungen im Schlosspark, Kurzvorträge im Forum und viele Mitmach-Aktionen gehörten zum Programm.

Die Rasteder Naturerlebnistage seien ein Angebot, das Zukunft habe, sagte der Minister. Dies sei eine Werbung für die gesamte Region. Insbesondere hob Lies das Ehrenamt in den vielen Verbänden und Vereinen hervor, die auf dem Turnierplatz vertreten waren. Ein starkes Ehrenamt kombiniert mit der freien Wirtschaft, sei ein Garant für Erfolg, ohne Ehrenamt ginge in unserer Gesellschaft gar nichts. „Sogar der Wolf wird hier angesprochen“, gab er als Beispiel für die Vielseitigkeit des Angebotes an beiden Tagen. „Wir müssen uns mit den Aktivitäten in der Region nicht vor den großen Städten verstecken“, meinte Lies. Die Bedeutung der Hegeringe wurde von ihm besonders hervorgehoben, aber auch ohne eine starke Landwirtschaft ginge gar nichts in der Region.

Rastedes stellvertretender Bürgermeister Torsten Wilters hatte mit Hinblick auf die vielfältige Angebot bei den Naturerlebnisstagen, dass das Ammerland über große Wald- und Wasserflächen verfüge, aber auch eine vielseitig strukturierte Industrie und Landwirtschaft habe, die viele tausend Arbeitsplätze sicherten. „Dieses erste Naturerlebnis soll der Samen für weitere großartige Sprößlinge werden“, so Wilters.

Siegfried Wolter, Vorsitzender der Jägerschaft Ammerland, hob die Bedeutung des aktiven Naturschutzes hervor. „Die Naturschützer sorgen aktiv dafür, dass Bäume gepflanzt werden und blühende Landschaften und weniger Maisfelder entstehen. Die Förderung des Naturschutzes sei sehr wichtig, so Wolter.

Die Jagdhornbläser Rastede-Süd glänzten zur Eröffnung mit verschiedenen Jagdsignalen. Premiere feierten sie mit der Oldenburg–Hymne „Heil Dir, oh Oldenburg“, das auf die Technik des Jagdhorns mit seinen fünf Tönen melodisch abgestimmt war. Die Jagdhornbläser Rastede Süd und weitere 57 Gruppen beteiligten sich am Sonntag mit 900 Teilnehmern am Kürwettbewerb im Jagdhornblasen.