Oldenburg - „Wissen macht Mut“: Dieses Motto gibt den Ton an bei einem schwierigen Thema. Ein Brustkrebs-Informationstag mit diesem Titel findet am Sonnabend, 16. November, von 10 bis 15.30 Uhr im PFL statt.

Mit einer Diagnose, das soll der Tag zeigen, kann man mit dem richtigen Wissen auch besser umgehen. „Eine Krebsdiagnose ist und bleibt ein Schock. Erfahrungen vieler Frauen zeigen, wie hilfreich das Gespräch mit anderen Betroffenen ist. Viele Frauen wünschen sich als aufgeklärte Patientinnen solide Informationen“, erläutert Oldenburgs Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Ehrhardt. Dieses Forum soll der Informationstag bieten.

Häufig gestellte Fragen wurden als Grundlage zur Gestaltung des Programms genommen. Was die Ursachen für Brustkrebs sind, warum welche Therapieform angewandt wird oder inwieweit Brustkrebs erblich ist – diese und viele andere Informationen sollen im PFL weitergegeben werden.

Nach der Begrüßung um 10 Uhr beginnt um 10.30 Uhr der Vortrag „Brustkrebs: Schicksal oder vermeidbar?“. Um 11.30 Uhr folgt „Diagnose Brustkrebs“ und um 12 Uhr „Wie wird ein Therapiekonzept entwickelt“.

Der Nachmittag widmet sich der Frage „’Richtig’ leben mit Brustkrebs? Mit Entscheidungen leben“. Dagmar Lienau von der Krebsberatungsstelle Oldenburg und zwei Frauen von der Betroffenen Initiative Brustkrebs (BIB) erläutern ab 14 Uhr, wie Entscheidungen im Umgang mit der Erkrankung getroffen werden.

„Um sich mit dieser angstbesetzten Thematik auseinandersetzen zu können, benötigt man passende Gesprächspartner. Dazu wollen wir beitragen“, so Andrea Mahnken von der BIB. Dies unterstütze auch die Anliegen des Tumorzentrums nach bestmöglicher Patientenversorgung, betonte Dr. Hermann Klasen vom Regionalen Tumorzentrum Weser-Ems.