WITTENSAND - Sicherer die Straße überqueren können die Wittensander von nun an. Am Donnerstag nahmen Bürgermeister Hubert Frye, der Leiter der Straßenmeisterei Friesoythe, Holger Schaaf, die Brüder Ansgar und Magnus Perk (Firma Schulte-Perk) sowie Matthias Nolopp als Landkreisvertreter und Theodor Budde von der Polizeiinspektion Cloppenburg, die Dunkelampel in Betrieb. Ab sofort können Fußgänger und Fahrradfahrer die Wittensander Straße an der Einmündung zum Eichenweg auf Knopfdruck überqueren.
„Die Ampel bietet keinen absoluten Schutz“, warnte Nolopp. Man müsse sich trotzdem vor dem Überqueren vergewissern, dass kein Autofahrer das „Rot-Signal“ überfahre. Die Ampel schaffe aber ein Sicherheits-Plus, so der Landkreisvertreter. Und auch Frye freute sich über den Bau: „Das Anliegen, hier eine Ampel zu installieren, ist uralt“, erinnerte er. Man habe immer gehofft, dass eine Anordnung der Straßenverkehrsbehörde ergehen würde. Doch da die Zahlen von 50 Querungen pro Stunde nach Verkehrszählungen nicht erreicht wurden, habe die Behörde keine Möglichkeit zur Errichtung der Ampel gesehen. Auf einen Antrag der Bauerschaft Wittensand hin, hätten die Gemeindegremien dann der Kostenübernahme von 21 000 Euro zugestimmt, so dass das Projekt ausgeschrieben werden konnte.
Nach etwa zweiwöchiger Bauzeit ist die Lichtanlage nun in Betrieb. Frye apelliert an Eltern und Kinder, die Anlage in Zukunft auch zu benutzen. „Die Straße sollte nicht irgendwo überquert werden, nur um ein paar Meter zu sparen“, meinte er. Gerade Erwachsene hätten hier eine Vorbildfunktion für alle Kinder.
