Cloppenburg - Das Dauerthema „Carré Cloppenburg“ steht am kommenden Mittwoch im Planungsausschuss und am Montag, 24. März, bei der Verwaltungsausschuss- (VA) und der Rats-Sitzung noch einmal auf der Tagesordnung. Aufgrund von – vom Bundesgerichtshof – verschärften Anforderungen mussten die Pläne noch einmal öffentlich ausgelegt werden: Fachausschuss, VA und Rat müssen noch einmal über die Abwägung der Einwendungen beschließen und den Satzungsbeschluss fällen.
Dies nimmt der Cloppenburger Kaufmann Heinz-Jürgen Grimme zum Anlass, einen Alternativ-Vorschlag für das Gelände an der Soestenstraße zu unterbreiten. „Wohnen am Wasser“ heißt das Projekt, für das der Cloppenburger Architekt Heinz-Peter Wernicke bereits erste Pläne entworfen hat. Demnach sollen sieben Häuser auf dem Gelände direkt an der Soeste entstehen, entwässert wird die Fläche über ein Regenrückhaltebecken, das sich wiederum über zwei Kanäle in die Soeste entleert.
Zudem macht sich Grimme gemeinsam mit den Mühlenstraßen-Vertretern André Berssenbrügge, Ralf Grever und Ulrike Meyer dafür stark, den Zuschuss-Rest aus dem ISEK-Programm in Höhe von 248 000 Euro nicht für die Pflasterung eines Teils des Marktplatzes auszugeben (die NWZ berichtete).
Vielmehr solle das Geld für eine Neugestaltung des Pflasters zwischen LzO und Deutscher Bank im Bereich der Mühlenstraße verwendet werden. Die Aussage von Bauamtsleiter Armin Nöh zu dem Thema – so heißt es in einem Brief an den Bürgermeister – könnten die Mühlenstraßen-Anlieger nicht teilen. Nöh hatte nach Darstellung der Anlieger erklärt, dass eine Neugestaltung des Abschnitts zu teuer und bis Ende des Jahres nicht zu realisieren sei.
