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Wohnen Familien bauen ihr Zuhause in Petersdorf

PETERSDORF - Seit fast einem Jahrzehnt sind die Wohnbaugrundstücke im Baugebiet Krusenkamp an der Hülsberger Straße in Petersdorf ausgewiesen. Und genau so lange hat sich nichts getan. Keine Käufer, kaum Interessenten. Bis jetzt: Der erste Bauplatz ist verkauft, zwei weitere wurden fest reserviert und ein weiterer Interessent steht in den Startlöchern. Das sind gute Nachrichten für Petersdorf, die Bauamtsleiter Hermann Walter auf Nachfrage der

NWZ

  verkünden kann.

Die Gemeinde Bösel hatte erst kürzlich die Vermarktung der Grundstücke wieder in die eigene Hand genommen und per Ratsbeschluss die Grundstückspreise um 20 Prozent gesenkt – diese Maßnahme scheint nun also Wirkung gezeigt zu haben und am Krusenkamp kann endlich gebaut werden. „Das Eckgrundstück an der Hülsberger Straße ist verkauft. Dort kann jetzt schon gebaut werden, weil es über die Hülsberger Straße schon erschlossen ist“, so Hermann Walter.

Die Arbeiten für die Erschließung der übrigen Grundstücke werden nun aber kurzfristig gemeinsam mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband ausgeschrieben. Laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung sollen die Arbeiten möglichst im Zeitraum vom 16. Juli bis 31. August ausgeführt werden.

Die Interessenten für die Grundstücke kommen aus Petersdorf und Garrel. Sie wollen in dem Wohnbaugebiet nun ihre Einfamilienhäuser bauen. Das dürfte auch den neu gegründeten Arbeitskreis „Demografischer Wandel in Petersdorf“ freuen. Der hatte mittlerweile sein erstes Arbeitstreffen, bei dem Theo Runden als Sprecher und Maria-Anna Brinkmann als seine Stellvertreterin gewählt wurden. Erste Arbeitsaufträge wurden auch schon entwickelt. So soll Petersdorf einen eigenen Internetauftritt bekommen, der gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen Friesoythe aufgebaut werden soll. Darauf soll es einen Veranstaltungskalender geben und Petersdorfer Institutionen, Vereine und Firmen sollen sich darauf präsentieren können.

Vorbereitet wird auch eine Fragebogenaktion, um die Petersdorfer Bürger in die Arbeit des Arbeitskreises miteinzubinden. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 3. September statt.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg
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