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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Auch Emden wird profitieren

16.11.2019

Wolfsburg /Emden Der VW-Konzern steckt zusätzliche Milliarden in den Ausbau seiner Elektroauto-Flotte und in digitale Technologien. Der Aufsichtsrat beschloss am Freitag die entsprechende Investitionsplanung für die kommenden fünf Jahre.

Wie die Aufseher nach einer Sitzung in Wolfsburg mitteilten, will der Konzern zwischen 2020 und 2024 knapp 60 Milliarden Euro für die Bereiche E-Mobilität, Hybridantriebe und Digitalisierung ausgeben. Dies entspreche mehr als 40 Prozent aller Sach- und Entwicklungsinvestitionen. Rund 33 Milliarden Euro sollen allein in die Elektromobilität fließen.

Bei der letzten Fünfjahresplanung hatte der Betrag für E-Mobilität, autonomes Fahren, Vernetzung und Mobilitätsdienste noch bei 44 Mrd. Euro gelegen – etwa einem Drittel der Gesamtmittel.

Ein Schwerpunkt der Investitionen ist die Erweiterung der Produktion für reine Elektrofahrzeuge. So will Volkswagen nach dem Umbau des Werks Zwickau für die anlaufende Fertigung von E-Autos der ID-Serie (ID.3) als Nächstes die Fabriken in Emden und Hannover „transformieren“. „Für Emden wurde die Planung bestätigt, ab 2022 den elektrischen A-SUV – bekannt im Kontext ID.Next – zu bauen“, hieß es am Freitag in Wolfsburg. Dieser war auf der jüngsten Autoschau IAA bereits camoufliert gezeigt worden.

Für Zwickau wurden rund 1,2 Milliarden Euro für die Umstellung veranschlagt. In Emden und Hannover soll sie mehr als 1 Milliarde Euro beziehungsweise rund 1,5 Milliarden Euro kosten.

Vor Ort zeigte man sich sehr erfreut: „In Emden sind wir froh, dass die Investitionen in die Transformation des Standortes und damit in die Zukunftsfähigkeit des Automobilbaus in Ostfriesland durch den Aufsichtsrat final bestätigt wurden“, sagte Werks-Sprecher Klaus Fröhling unserer Zeitung. „Es ist ein riesiger Vertrauensvorschuss seitens der Konzernspitze und eine große Herausforderung für den Standort, die ambitionierten Ziele zu erreichen und damit die Transformation unseres Unternehmens hin zur CO2-neutralen Produktion von Elektroautomobilen weiter voranzutreiben“, so Fröhling.

„Niedersachsen wird ein Zentrum der deutschen Elektromobilität sein“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Vor allem mit Blick auf Emden sprach Weil von einer guten Nachricht.

„Nach Zwickau, Emden und Hannover wird auch Audi in Deutschland und das VW-Werk in Bratislava von der Elektrifizierung profitieren“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh. Im Motorenwerk Salzgitter entsteht ab 2020 zudem eine angeschlossene Batteriezell-Fertigung, in Braunschweig werden schon jetzt Batteriesysteme für die ID-Reihe montiert. Kassel liefert Antriebe zu. Bei Porsche in Stuttgart und in Dresden werden E-Autos produziert.

Auch in China und in den USA sollen Standorte teilweise oder ganz von Verbrenner- auf Elektrofertigung umgestellt werden. „Der Konzern plant, bis 2029 bis zu 75 reine E-Modelle auf den Markt zu bringen“, hieß es in einer Mitteilung. 60 Hybridfahrzeuge sollen hinzukommen.

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Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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