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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Traton zuckelt an die Börse

29.06.2019

Wolfsburg /Frankfurt Der Börsenstart der VW-Lastwagensparte Traton ist durchwachsen verlaufen. Die Papiere der Lkw- und Bustochter starteten am Freitag an der Frankfurter Börse auf Höhe des Ausgabepreises von 27 Euro in den Handel. Zwar stiegen sie zunächst leicht an, gerieten dann aber unter Druck. Am Ende des ersten Handelstags schloss die Aktie bei 26,45 Euro.

Schon im Vorfeld lief es nicht so erfolgreich wie erhofft. Mit 1,5 Milliarden Euro flossen knapp 400 Millionen Euro weniger in die Kasse des Autobauers als ursprünglich maximal erhofft. Die Preisspanne hatte zunächst bei 27 bis 33 Euro gelegen. Am Donnerstag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass der Platzierungspreis für die 57,5 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand auf 27 Euro je Stück festgesetzt worden sei.

Auch die auf dem Platzierungspreis basierende Marktkapitalisierung von 13,5 Milliarden Euro liegt am unteren Ende der ursprünglichen Spanne von 13,5 bis 16,5 Milliarden Euro. Der sprichwörtliche Gang aufs Parkett gilt aber als ein wichtiger Baustein in den Plänen von VW-Chef Herbert Diess, den Wert von VW zu steigern. Zu Traton gehören die Hersteller Scania, MAN und die brasilianische Nutzfahrzeugtochter Volkswagen Caminhões e Ônibus.

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