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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bahn will Wolfsburg nicht mehr vergessen

03.01.2018

Wolfsburg Zwischen Wolfsburg und den Fernzügen der Deutschen Bahn wollte es 2017 wieder nicht wirklich klappen. Dreimal verpasste ein ICE den Halt. Da die Bahn Ende 2016 einmal und im Jahr 2011 ebenfalls dreimal binnen kurzer Zeit an Wolfsburg vorbeifuhr, sprechen böse Zungen mittlerweile von einer Tradition. Sobald ein ICE nicht in Wolfsburg hält, verweist die Bahn auf die jährlich über 500 000 Fahrten im Fernverkehr mit fast drei Millionen Stopps. „Das Auslassen eines Halts ist eine Ausnahme.“

„Das Problem gibt es auch andernorts, Wolfsburg ist aber das prominenteste Beispiel“, beschrieb „Pro Bahn“-Sprecher Karl-Peter Naumann die Situation nach dem letzten Vorfall im November. Aber nicht nur für die Reisenden sind Umwege und Verspätungen ein Ärgernis. Die Bahn könnte auf die süffisanten Texte in den Kommentarspalten der Zeitungen sicher gut verzichten. „Das ist ein Trauerspiel“, kommentierte ein Sprecher der Stadt im Jahr 2011 die verpassten Halte.

Als einen Grund für die verpassten Stopps 2017 nennt die Bahn mittlerweile Baustellen auf der Strecke zwischen Wolfsburg und Berlin. „Durch die Bauarbeiten sind spezielle Fahrpläne notwendig“, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Hoffnung ist, dass der ICE-Halt in Wolfsburg nach 2017 auch beim Bahnpersonal verstärkt im Bewusstsein verankert ist. Dabei könnte das Problem selbst sogar Teil der Lösung werden. „Wolfsburg ist dadurch so populär, dass alle Lokführer sicher mehr darauf achten“, meinte Naumann.

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