WOLFSBURG - In der Wolfsburger Stadtwerke-Affäre um angebliche illegale Wahlkampffinanzierung gerät der Urheber unter Druck: Das Unternehmen hat am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen Ex-Pressesprecher Maik Nahrstedt erhoben. Dieser hatte behauptet, auf Kosten der Stadtwerke CDU-Wahlkampf betrieben zu haben und Stadtwerke-Chef und Ex-CDU-Wahlkampfmanager Markus Karp als Drahtzieher benannt. Vor den Anschuldigungen gegen die Stadtwerke sei der Versorger schwerwiegenden Pflichtverstößen Nahrstedts auf die Spur gekommen, so Stadtwerke-Vorstand Torsten Hasenpflug: „Uns liegen Informationen vor, dass Herr Nahrstedt über einen langen Zeitraum und wiederholt gegen interne Richtlinien verstoßen hat.“
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