Gut zu tun hat der Schrauben-Konzern Würth (Schwäbisch Hall). Aber die Herausforderungen wachsen. Geschäftsführer Bernd Herrmann kündigte an, angesichts der Konkurrenz durch Handelsriesen wie Amazon und Alibaba das Onlinegeschäft auszubauen. Es herrsche „ein Handelskrieg“, umschrieb er die Zustände am Markt für Montage- und Befestigungsmaterial.

Der Konzern wolle den Anteil des E-Commerce am Geschäft binnen zehn Jahren auf 20 bis 30 Prozent steigern. Derzeit liege er bei rund 10 Prozent. 2014 stieg der Umsatz um 3,9 Prozent auf 10,13 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn erreichte 515 Millionen Euro – plus 15,7 Prozent. dpa