WüSTING - WÜSTING/LD - Die Kreisstraße 348 (Hauptstraße) zwischen der Kreuzung Grummersorter Dorfstraße/Freiherr-von-Münich-Straße und dem Bahnübergang in Wüsting soll noch in diesem Jahr ausgebaut werden. Dies teilte die Kreisverwaltung jetzt auf Anfrage mit. Gleichzeitig soll der an der Südseite vorhandene Rad- und Fußweg saniert werden. Am 21. März wurde die Genehmigung erteilt.
Vom ursprünglichen Plan, den Ausbau der Fahrbahn gemeinsam mit dem Bau eines neuen Rad- und Fußweges der Gemeinde auf der Nordseite der K 348 zu verwirklichen, musste leider Abstand genommen werden. Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinde und des Landkreises sei der Erwerb einer hierfür erforderlichen Fläche nicht möglich gewesen.
Damit die vom Land signalisierte finanzielle Förderung in den Jahren 2005 und 2006 für die Baumaßnahme des Labdkreises nicht gefährdet wird, wurden die beiden Projekte getrennt. Sollte die Gemeinde an ihrem Vorhaben festhalten, ist für die Anlegung des Rad- und Fußweges an der Nordseite die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens erforderlich.
In dieser Woche wird die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Außenstelle Oldenburg, die Ausschreibung für die Bauarbeiten vornehmen. Mit dem Baubeginn kann voraussichtlich Anfang Juli gerechnet werden. Die Bauarbeiten werden etwa fünf Monate andauern.
Die Fahrbahn der K 348 wird verbreitert und mit einer komplett neuen Decke ausgestattet. Auch wird eine Änderung des Einmündungsbereiches der Hauptstraße in die Grummersorter Dorfstraße erfolgen. Aus der vorhandenen versetzten Kreuzung wird durch eine Verschwenkung der Fahrbahn eine „echte“ Kreuzung entstehen. Die Rad- und Gehweganlagen werden neu gepflastert und die Nordseite der Fahrbahn wird mit einer Hochbordanlage versehen.
Im Zuge der Straßenbaumaßnahme wird auch eine neue Regenwasserkanalisation erstellt. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden ca. 700 000 Euro betragen. Durch die Förderung aus Mitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Höhe von 60 Prozent wird der Eigenanteil des Landkreises auf ca. 300 000 Euro reduziert.
