Wüsting - „Wüsting entwickelt sich prächtig“, freute sich Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew am Freitagvormittag. Neue Wohnbaugrundstücke werden der Gemeinde aus den Händen gerissen. Zurzeit ist alles ausverkauft. Es wird fleißig gebaut.
Die geografische Lage, der Bahnanschluss – der Ort wächst. Zu den positiven Standortfaktoren gehört heutzutage auch die ideale Breitbandanbindung. Und auch hier kann Wüsting punkten: Im Baugebiet Schoolpadd, An der Schule, Bei der Schmiede und Weidepadd ist in diesen Tagen sogar eines der ersten und modernsten Breitbandnetze in der Region in Betrieb genommen worden.
Ganz ohne Kupferkabel. Stattdessen bringen haarfeine Glasfaserkabel die ganze Vielfalt des Internets, der Telefonie und des Fernsehens in 40 Haushalte. Mit einer rasanten Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Ganz ohne die sonst auftretenden Leitungsverluste durch Kupferkabel-Hauszuleitungen.
Direkte Glasfaserhausanschlüsse seien die Zukunft der Breitbandinfrastruktur, so Andreas Roshop, Kommunalbetreuer der EWE.
Das Oldenburger Telekommunikationsunternehmen hat in Wüsting die neue Technik verlegt. Das Glasfaserkabel führt direkt ins Haus. Von der Hausanschluss-Box aus können Router, Telefonanlagen oder auch, wenn es gewünscht ist, die Fernseher im Haus direkt angeschlossen werden. Und dabei ist es völlig egal, wie viele Geräte auf einmal in Betrieb gehen. Die Nutzer spüren keine Leistungsverluste.
„Das ist ein ganz anderes Surfen im Internet“, hat Ulrich Dübler festgestellt. Er und seine Frau Irmtraud haben gerade erst ihr neues Haus bezogen und nutzen das neue Glasfasernetz der EWE.
Eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung sei für Betriebe und private Haushalte gleichermaßen wichtig, betonte Bürgermeister Holger Lebedinzew.
Er freut sich über das große Engagement der EWE in der Gemeinde Hude. So baut EWE neben den Glasfaserhausanschlüssen auch das weitere Netz aus. Im Sommer sollen 26 sogenannte Kabelverzweiger in der Gemeinde in Betrieb gehen und höhere Bandbreiten für rund 2000 Haushalte ermöglichen, die noch über Kupferkabel versorgt werden.
Jeden Donnerstag, 10 bis 13 Uhr, ist der mobile Servicepunkt der EWE beim E-Center an der Burgstraße geöffnet, um Fragen zu beantworten.
