Wüsting - Jedes Jahr etwas Neues anzupacken und dies für Natur und Tierwelt umzusetzen, das haben sich die Wüstinger Jäger seit Jahrzehnten auf ihre Fahnen geschrieben.
So ging es in diesem Jahr noch zeitig vor der Brut-und Setzzeit ins Revier Holler-Neuenwege, wo sich bereits seit der Flurbereinigung in den 70er Jahren ein etwa 3000 Quadratmeter großes Gelände inmitten von Feldern befindet und seit jeher ein abgelegenes Kleinod für wildlebende Tiere und Insekten ist.
Nachdem im Vorjahr ein Rückschnitt der zunehmenden Büsche durchgeführt und alte Apfelbäume ausgelichtet wurden, konnten die hochmotivierten Jagdkameraden im Zuge der Nachpflanzung unzählige heimische Gehölze, Büsche und Sträucher wie Feldahorn, Haselnuss, Schneeball und Kornelkirsche sowie Ginster, Apfelrosen und Heidelbeeren in die Erde bringen. „Mit der Anlegung einiger bienen- und insektenfreundlicher Totholzhaufen und dem Aufhängen verschiedener Nisthilfen ist dieser Wildruhezone mit ihren über 100 Jahre alten Eichen wieder ein neues Gesicht im Sinne des Naturschutzes gegeben worden“, sagt Hans-Christ Herzer, stellvertretender Hegeringleiter und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Wüsting.
