Cloppenburg/Garrel - Nach mehr als zehn Jahren, in denen überlegt und geplant wurde, schreitet der Bau des Betriebshofs des Zweckverbands Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre jetzt zügig voran. Am Montag trafen sich die Verantwortlichen zur Grundsteinlegung. Der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Bernhard Möller, begrüßte Landrat und Verbandsgeschäftsführer Hans Eveslage, Architekt Frank von Garrel, die Geschäftsführerin des Zweckverbands, Maria Oloew, und viele weitere Gäste auf dem Gelände an der Thülsfelder Talsperre. Zusammen füllten sie eine Zeitkapsel mit aktuellen Tageszeitungen, Münzen, einer Urkunde und Bauplänen und setzten sie hinter dem Grundstein ein – mit viel handwerklichem Geschick.

Bisher hatte der Zweckverband seinen Bauhof auf dem Gelände der Kläranlage des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) an der Thülsfelder Talsperre. Der OOVW aber plant größere Umbaumaßnahmen, so dass der Zweckverband nach einer Alternative suchen musste. Es gelang dem Verband, langfristig das Grundstück von Elke Hochartz-Hegger zu pachten.

„Umgeben von altem Baumbestand, unauffällig in die Landschaft integriert und ein ganzes Stück näher zur Thülsfelder Talsperre können die Mitarbeiter der Landschaftspflege von diesem Standort aus ihrer Tätigkeit nachgehen“, sagte Bernhard Möller bei seiner Begrüßung.

Ihm lauschten neben den Bürgermeistern der Mitgliedskommunen auch Mitglieder der Verbandsversammlung, die Grundstückseigentümerin und Mitarbeiter des Zweckverbands, außerdem Vertreter der Wegegenossenschaft Petersfeld sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, darunter das Bauunternehmen Brümmer und der Zimmereibetrieb Bäker. Weil es nicht einfach sei, so viele Beteiligte zu versammeln, werde der Zweckverband auf ein Richtfest verzichten, sagte Maria Oloew. Der Baufortschritt sei so groß, dass das Richtfest sonst schon in Kürze anstehen würde.

Das Betriebsgebäude, dessen Grundstein nun gelegt wurde, ist ein eingeschossiger Klinkerbau mit Pultdach. Darin soll eine Werkstatt untergebracht werden. Daneben entsteht ein Fahrzeugunterstand als Holzständerbau.

Sandra Binkenstein
Sandra Binkenstein Thementeam Soziales