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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Landwirtschaft: Zentrale Anlaufstelle zum Thema Grünland

24.07.2012

RASTEDE Der Nordwesten wird geprägt von Wiesen und Weiden. Rund 700 000 Hektar der 2,5 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche in Niedersachsen sind Grünland. Die Kulturlandschaft ist nicht nur Lebens- und Wirtschaftsgrundlage für die 11 000 Milchviehhalter, sondern weckt das Interesse vieler Gruppen. Aufgrund dieser Bedeutung wurde 2011 das Projekt Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen (Sitz in Ovelgönne/Kreis Wesermarsch) aus der Taufe gehoben.

Am Montag folgte nun in Rastede (Kreis Ammerland) der nächste Schritt: Das Grünlandzentrum, hervorgegangen aus einem Projekt der Metropolregion Niedersachsen/Bremen mit sechs Projektpartnern und Kofinanzierern aus Wirtschaft und Verwaltung, wurde in einen gemeinnützigen Verein überführt. „Wir wollen all die zusammenbringen, die Interessen am Grünland haben“, sagt Peter Cornelius, Vorstandsvorsitzender des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen e.V. Das Zentrum verstehe sich als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Themen und Akteure rund ums Grünland.

Mit der Gründung des Vereins soll der Netzwerkgedanke weiter vorangetrieben werden, betonte Arendt Meyer zu Wehdel, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die das Projekt maßgeblich mit begleitet hatte. „Ziel ist es, über das Netzwerk die Köpfe all derer, die mit dem Grünland leben, miteinander zu verschalten“, sagt er.

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Meyer zu Wehdel betonte ebenso wie Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann, dass man in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit solchen Netzwerken zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis gesammelt habe, etwa mit dem Niedersächsischen Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (Nieke) oder dem Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe (3N). „Netzwerke sollen Spezialwissen zum Nutzen aller Beteiligten bündeln“, sagte Lindemann.

Mit der Vereinsgründung sollen frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt werden, sagte Dr. Arno Krause, Geschäftsführer des Grünlandzentrums. Man wolle gewappnet sein, wenn die Projektphase 2013 auslaufe.

Der Verein soll sich künftig durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Fördergelder sowie Projektmittel tragen. „Wir wollen mit der Geschäftsführung unabhängig sein im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie“, so Krause. Erste Erfolge habe man in den vergangenen Monaten schon erzielen können. Zwei Projekte, eines zur Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie und eines zur räumlichen Verteilung von Grünland in Niedersachsen und Bremen seien angegangen worden. Vier weitere seien beantragt.

In dem zehnköpfigen Vorstand des Zentrums sind alle Gründungsmitglieder vertreten. Neben Cornelius (Kreislandvolk Wesermarsch) gehören dem Vorstand die Stellvertreter Heinz Korte (Landvolk Niedersachsen) und Karsten Bredemeier (Landwirtschaftskammer Bremen) sowie Bettina Honemann (Land Bremen), Henner Bavendam (Bremischer Landwirtschaftsverband), Erich Hinrichs (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Günter Mühlner (Landkreis Wesermarsch), Stefan Ach (Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH), Fritz-Harald Strodthoff-Schneider (Molkerei Ammerland) und Dr. Eick von Ruschkowski (NABU Niedersachsen) an.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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