Lemwerder - Die Fortschritte in der Medizin sind beachtlich, aber sie können kaum Schritt halten mit der zunehmenden Erkrankung von Kindern an Krebs. „Es ist leider nichts Ungewöhnliches mehr, dass oft schon ganz kleine Kinder davon betroffen sind“, erzählt Christel Krapp-Heckers. Damit nicht genug: „Es kommen immer neue Krebserkrankungen hinzu“, weiß die Lemwerderanerin.
Christel Krapp-Heckers hat, aufgewühlt von einem Bericht, vor inzwischen 27 Jahren angefangen, die Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen zu unterstützen – in Zusammenarbeit mit dem Bremer Elternverein für Leukämie- und tumorkranke Kinder. Gemeinsam mit Ingeburg Kwiske und Hannelore Ebeling sowie weiteren engagierten Bürgern aus Lemwerder sorgt Christel Krapp-Heckers mit Benefizveranstaltungen und Spendensammelaktionen dafür, dass in Absprache mit dem Elternverein dringend notwendiges medizinisches Gerät für die Klinik, in der 16 Kinder aufgenommen werden können, angeschafft wird.
Mal wurden 30 000 Euro für die Anschaffung eines Ultraschallgerätes locker gemacht, das durch auswechselbare Untersuchungsköpfe individuell einsetzbar ist; für 20 000 Euro wurden aber auch Zusatzgeräte für ein Mikroskop gekauft, damit mehrere Ärzte gleichzeitig Proben untersuchen können. Rund 280 000 Euro sind durch diverse Aktionen und Spenden in den vergangenen Jahren zusammengekommen. Ziel der Kinderkrebshilfe Lemwerder ist es nun, dass im 30. Jahr der Unterstützung die 300 000-Euro-Marke geknackt wird.
Ihren Teil dazu trägt seit 16 Jahren auch Hannelore Ebeling bei, die zweimal pro Jahr eine Modenschau veranstaltet und anstelle von Eintritt um Spenden für die Kinderkrebshilfe bittet. 463,87 Euro kamen bei der jüngsten Präsentation in der jeweils am Eingang stehenden „Sozialsau“ zusammen. Fortsetzung folgt.
