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Entwicklung Zukunft des „Hofs“ ungewiss

Wahnbek - Die Zukunft des „Wahnbeker Hofs“, der seit November leer steht, ist weiterhin ungewiss. Am 6. November 2012 berichtete die NWZ , dass der damalige Pächter Jose Carlos Barreiras da Ponte den Gasthof schließen musste, weil nach dem Abriss der Kegelbahn einen Monat zuvor die Kundschaft wegblieb.

Dort, wo einst die Kegelbahn stand, wurden Wohnhäuser gebaut. In Wahnbek mehren sich seitdem die Gerüchte, dass der „Wahnbeker Hof“ nun auch abgerissen werden soll. Geschähe dies, gäbe es im Ort keinen Saal und keine Kneipe mehr.

Auf Anfrage der NWZ  teilte die AMR Wohnbau GmbH in Oldenburg am Mittwoch mit, dass zurzeit drei bis vier Optionen geprüft werden. Voraussichtlich in einem Monat könnte Näheres berichtet werden.

Bisher kein Bauantrag

Rastedes Pressesprecher Ralf Kobbe sagte am Mittwoch auf Nachfrage der NWZ , dass der Gemeinde derzeit kein Bauantrag für das Gelände an der Butjadinger Straße vorliegt. Es handelt sich um eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern. Laut dem gültigen Bebauungsplan Nr. 73 „Wahnbek-Hesterkrug“ liegt das Areal in einem allgemeinen Wohngebiet.

Dort sei höchstens eine zweigeschossige Bauweise zulässig, maximal 40 Prozent des Grundstücks dürfen bebaut werden, heißt es im Bebauungsplan. Außerdem regelt der Plan, dass pro angefangene 500 Quadratmeter eine Wohneinheit entstehen kann. Bei zwei Geschossen könnten dort somit bis zu fünf Wohneinheiten entstehen, erläuterte Kobbe.


Kein Supermarkt

Ausgeschlossen sind auf dem Gelände jegliche Gewerbe, die in einem Wohngebiet stören würden. Gartenbaubetriebe, Tankstellen oder ein Supermarkt können dort also nicht gebaut werden. Denkbar wäre aber etwa ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus. In möglichen Büroräumen könnten Steuerberater, Makler oder Versicherungen einziehen.

Der „Hesterkrug“, wie der „Wahnbeker Hof“ einst hieß, war um 1672 gegründet worden. 1899 wurde ein Saal gebaut. Bis 1903 bestand auch eine eigene Brauerei. Früher gehörte außerdem ein altes Bauernhaus zum „Hesterkrug“. Es entstand wohl um 1678 und wurde 2004 abgebrochen.

Die Kegelbahn war Anfang der 1970er Jahre gebaut worden. Zu Spitzenzeiten kamen 40 Kegelclubs regelmäßig zum Spielen.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede
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