Friesoythe - Sechs Wochen lang ist die Zulassungsstelle an der Emsstraße in Friesoythe auf Vordermann gebracht worden. Am Freitag wurden die renovierten Räume in einem Pressegespräch vorgestellt, bevor die Zulassungsstelle ab Montag für die Öffentlichkeit wieder geöffnet hat.
„Es ist wesentlich heller, kundenfreundlicher geworden“, schwärmte Stefan Wenig, Leiter der Zulassungsstellen in Cloppenburg und Friesoythe. Innenwände sind eingebaut worden, die Akustikdecke abgehängt, eine Glastür angeschafft worden. Die Innenbeleuchtung ist ebenso wie die Datenverkabelung und die Einbruchmeldeanlage erneuert worden. Die Räume haben zudem einen neuen Anstrich und neue Bodenbeläge bekommen. Auch das Mobiliar in Büro- und Wartebereich sowie die Beschilderung und die Anzeigetafel wurden erneuert. „Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 106 000 Euro“, sagte Erster Kreisrat Ludger Frische, der sich zugleich bei den Menschen aus dem Nordkreis für ihre Geduld bedankte.
Die Zulassungsstelle in Cloppenburg sei in den vergangenen sechs Wochen so voll gewesen wie nie zuvor. Am Freitag seien bereits zwei Minuten nach Öffnung um 7.30 Uhr rund 30 Marken gezogen worden, berichtete Stefan Wenig.
Kein Wunder, mussten in Cloppenburg doch die Kunden aus Friesoythe mitbedient werden. Die Nebenstelle deckt rund ein Drittel der Kunden aus dem Kreis Cloppenburg ab: 2012 seien knapp 21 000 Schalterfälle (36 Prozent) in Friesoythe abgeschlossen worden, informierte Frische.
Insgesamt seien Ende vergangenen Jahres im Landkreis mehr als 107 000 Fahrzeuge zugelassen gewesen, darunter 83 153 Pkw oder Kleinbusse, 7684 Lastwagen, 6665 Krafträder und 199 Omnibusse. Bei einer Einwohnerzahl von knapp 161 000 (Stichtag 31. Dezember 2012) habe damit mehr als jeder Zweite im Landkreis Cloppenburg ein Kraftfahrzeug, so Frische.
Ansprechpartnerin für die Nebenstelle in Friesoythe ist Hildegunde Herzog. Weitere vier Mitarbeiter besetzen die Schalter während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 7.30 bis 11.30 Uhr.
Die Inhaber des Gebäudes an der Emsstraße, Ingrid und Robert Berghaus, haben die Heizungs- und Sanitäranlagen erneuert.
