Ende einer Ära: Die 96-jährige Geschichte des Familienbetriebs Paraat an der Haarenstraße endete am Abend des verkaufsoffenen Sonntag. 80 Prozent Stammkunden hatten hier ihren Tabak gekauft oder ihren Lottoschein abgegeben. Wer in dritter Generation so ein Geschäft betreibt, der tut es mit Herzblut, so wie Rolf und Peter Paraat. Sie haben eine Beziehung zu den klingenden Namen wie Cohiba oder Davidoff. Für die Kunden war Paraat mehr als nur ein Stammgeschäft mit guter Beratung, sondern eben auch ein Treffpunkt im besten Sinne der Inhaber geführten Kaufmannskultur. Viele kamen, um „Auf Wiedersehen“ zu sagen, und Dr. Fritz Hardach stand mit seinem Oldtimer in der Burgstraße bereit, um die Familien nach Hause zu
chauffieren.
Wie kommen die Nüsse in die Schokolade? Diese Fragen können jetzt Julia, Mika, Julian, Vivien und die anderen aus der ersten Klasse der Grundschule Dietrichsfeld beantworten. Sie durften am Montag in der Ritter-Sport-Schokowerkstatt bei Famila ihre eigenen Tafeln anrühren, die Verpackung bemalen und hatten viel Spaß bei der Aktion. Im Unterricht geht es bei den Kindern gerade um Ernährungskunde, berichtet die Lehrerin.
Beim 153. Schinkel-Wettbewerb des Berliner Architekten- und Ingenieur-Vereins wurde der aus Oldenburg stammende Sebastian Braun (27) mit einem Sonderpreis für Kooperationsaufgaben von Ingenieuren und Architekten ausgezeichnet. Der Schinkel-Preis gilt als der größte Förderwettbewerb für den Nachwuchs im deutschsprachigen Raum. 2008 war die Vorgabe, ein einheitliches Rahmenkonzept für neue Entwicklungsmöglichkeiten der Cottbuser Innenstadt zu erarbeiten. Braun teilt sich den mit 3000 Euro dotierten Preis mit Linda Dreger und Sebastian Pramme. Die drei studieren Architektur und Bauingenieurswesen an der Hafencity-Universität Hamburg.
