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Zweifel an Zweispurigkeit sind ein „Karnevalsscherz“

„Bypass für Kreisel gestrichen“ (Ð vom 4. März)

Mit großer Sorge um die bestehende desolate Verkehrssituation sowie die Kommunikation und Vernetzung beider Ortsteile Hude Süd und Nord muss die Aussage in der

NWZ

  vom 4. März zur Kenntnis genommen werden, dass die Frage der Notwendigkeit einer Zweispurigkeit dieses Nachkriegsprovisoriums erneut Grundlage der Überlegungen des Arbeitskreises sind.

Es kann doch wohl nicht ernst gemeint sein, dass die dringend notwendige Zweispurigkeit, die schon vor Jahrzehnten positiv zu beantworten war, jetzt im Jahre 2011 erneut in Frage gestellt wird. Der Unterzeichner hatte der Gemeinde bereits ein erstes Konzept mit Vorschlägen übermittelt, die mit Ergänzungen vorgestellt werden:

1. Verbreiterung der Burgstraßen-Einmündung auf drei Fahrspuren, denn hier liegt eine Ursache der Störungen der Verkehrsflüsse. Eine Linksabbiegerspur ist technisch machbar ohne große Aufwendungen.

2. Verschiebung der Seitenwände des Tunnels in beiden Richtungen nach Ost und West um ca. 1,5 bis 2 Meter. Es wäre durch Fachgutachten zu prüfen, ob die Betonwände durch andere Tragwerke, z.B. platzsparende Stahlkonstruktionen, zu ersetzen sind, die weniger Raum fordern als die unmittelbar nach der Brückensprengung zu Kriegsende 1945 errichteten breiten Betonfundamente. (...).

3. Verzicht auf Durchfahrtshöhe von 4,50 Meter an dieser Unterführung. Das bedeutet vermutlich Probleme in Bezug auf Zuschüsse, aber für die Bürger Entlastung von Schwerlastverkehr, der durch die bestehende Durchfahrtshöhe bisher Hude meidet bzw. umfährt! (...)


4. Erneute Verhandlungen mit der Bundesbahn über eine Kostenbeteiligung an diesem reduzierten Modell. Die Gemeinde hat dabei den Vorteil, dass sie die DB mitverantwortlich machen kann für die bestehende Misere, die in erster Linie durch die von der Bahn gewollte Schließung des mehrspurigen Bahnübergangs am Stellwerk vor ca. 25 Jahren entstanden ist. (...).

5. Kostenvoranschlag für diese Lösung erarbeiten. (...)

Es besteht überhaupt kein Zweifel, dass das bestehende Bauwerk in der einspurigen Form nicht unverändert stehen bleiben darf. Eine jetzt wieder in die Diskussion eingebrachte Prüfung der Frage, ob eine Zweispurigkeit der Unterführung notwendig ist, ist wohl als Karnevalsscherz zu betrachten.

Dr. med. Ulrich Wilke, 27798 Hude

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