HEIDELBERG - Ob ein Mensch dick ist oder nicht, könnte auch an seinen Darmbakterien liegen. Das haben Forscher in Heidelberg herausgefunden. Menschen lassen sich demnach in drei verschiedene Darmtypen einordnen. Den Angaben zufolge könnte man auch von drei Ökosystemen sprechen. Die Bakterien – der Mensch hat vermutlich mehr als eine Milliarde im Darm – helfen dem Körper, aufgenommene Nahrung in Energie zu verwandeln. Je effektiver sie sind, umso mehr Energie nimmt der Mensch aus seiner Nahrung auf und desto eher habe er mit Übergewicht zu kämpfen, erläutern die Wissenschaftler. Manche Bakterien seien auch effektiver in der Verarbeitung von verschiedenen Stoffen – etwa Medikamenten – als andere.