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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft

Ministerin lobt Vogelforscher

22.09.2011

WILHELMSHAVEN Das Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ ist nach Auffassung der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, „eine wesentliche Säule im internationalen Netzwerk zur Untersuchung des Vogelflugs“.

Wanka, die am Mittwoch den aus Mitteln des Konjunkturprogramms II errichteten Erweiterungsbau in Rüstersiel einweihte, sagte, dass im Institut für Vogelforschung „exzellente Forschung“ betrieben werde. Nun stehe den Forschern in Rüstersiel ein „adäquates Umfeld“ zur Verfügung. Zur Einweihung brachte Wanka die Zusage für eine zunächst auf fünf Jahre befristete Stelle für einen technischen Mitarbeiter in der Vogelwarte auf Helgoland mit.

Institutsleiter Prof. Dr. Franz Bairlein dankte vor allem allen an der Realisierung des Bauvorhabens Beteiligten, in erster Linie der Ministerin selbst. Darüber hinaus dankte Bairlein dem Staatlichen Baumanagement dafür, was es aus 3,5 Millionen Euro „Tolles gemacht habe“. Sein Dank galt auch der Firma Thalen Consult, die für das Generalmanagement zuständig war. Stolz sei er auf seine Mitarbeiter, die während der Bauphase Lärm und Staub hätten ertragen müssen und Hervorragendes geleistet hätten.

Zuvor wurde Ministerin Wanka am Mittag zum ersten Mal Patin eines Schiffs. Sie taufte das neue Forschungsschiff des ICBM im Nassauhafen auf den Namen „Otzum“. Die ehemalige Barkasse ist zu einem wattenmeertauglichen Forschungsschiff umgebaut worden.

Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte durch den Leiter des Staatlichen Baumanagements, Friedhelm Seier. Dabei sagte er, dass ein Ziel der architektonischen Gestaltung gewesen sei, den Neubau als Zentrum des Institutsgeländes erkennen zu lassen.

Gestaltet wurde der Neubau in den Farben des Eisvogels, dem Vogel des Jahres 2009. Beschäftigt waren am Neubau und an der Sanierung des Altbaus 40 Firmen, die „überwiegend aus der Region“ gekommen seien, so Seier.

Das moderne Erweiterungsgebäude verbindet die beiden bestehenden, 44 Jahre alten Gebäude miteinander. Diese wurden saniert und wärmegedämmt. Im Flachdachneubau finden moderne und großzügige Labore ebenso Platz wie zeitgemäße Sozialräume und die Fachbibliothek. Diese sei eine der weltweit größten ihrer Art und die Forschungsarbeit genieße in der Fachwelt einen entsprechend guten Ruf, hatte Ministerin Wanka bereits beim Richtfest bemerkt.

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