Rostock - Wissenschaftler der Uni Rostock haben eine bisher unbekannte Substanz bei Blaualgen entdeckt, mit der diese sich gegen den hohen Salzgehalt in Ozeanen schützen. Die Forscher arbeiteten dafür mit Kollegen der Universität Freiburg und der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv zusammen, teilte die Uni Rostock mit. Dass Cyanobakterien, wie Blaualgen wissenschaftlich heißen, Schutzsubstanzen gegen das Salz im Meerwasser bilden, war bereits bekannt. Die jetzt beim Bakterium Trichodesmium gefundene Substanz Homoserinbetain sei bei ihnen jedoch noch nie festgestellt worden.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
