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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft

Astronomie: Totale Mondfinsternis und blitzende Sternschnuppen

04.01.2019

Stuttgart Herausragendes Ereignis am Sternenhimmel ist zu Jahresbeginn die totale Mondfinsternis vom 21. Januar. Sie findet in den frühen Morgenstunden statt. Die Vollmondposition wird um 6.16 Uhr im Sternbild Krebs erreicht. Bereits um 4.34 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. Um 5.41 Uhr ist er vollständig in den Kernschatten hineingewandert. Die totale Mondfinsternis dauert bis 6.44 Uhr. Danach schiebt sich unser Nachbar im All langsam aus dem Kernschatten, bis er ihn um 7.51 Uhr endgültig verlässt. Damit ist der sichtbare Teil des kosmischen Schattenspiels zu Ende.

Während der Totalität leuchtet der Mond in einem mehr oder minder dunklen Rot. Da er am gleichen Tag abends mit 357 340 Kilometer seine geringste Distanz von der Erde erreicht, erscheint der verfinsterte Mond besonders groß.

In der Nacht vom 16. auf 17. Juli wird eine partielle Mondfinsternis eintreten, die von Deutschland aus beobachtbar sein wird. Auf die nächste totale Mondfinsternis, die bei uns sichtbar ist, muss man bis zum 31. Dezember 2028 warten.

In den ersten zehn Januartagen flammen die Meteore des Quadrantidenstromes auf. Das ausgeprägte Maximum ist in der Nacht vom 3. auf 4. zu erwarten, wobei bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde aufblitzen. In diesem Jahr stört kein Mondlicht die Beobachtungen. Da der Ausstrahlungspunkt im Sternbild Bootes liegt, heißen diese Meteore auch Bootiden. In welche Richtung soll man blicken, um Bootiden zu sehen? In alle, denn die Meteore flitzen in alle Richtungen.

Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Fixsternen. Zu keiner anderen Jahreszeit bietet er auf der Nordhalbkugel der Erde einen so beeindruckenden Anblick. Auch die Milchstraße schmückt den Winterhimmel. Allerdings sieht man ihr zart schimmerndes Lichtband nur fernab irdischen Lichtsmogs.

Das Leitsternbild des Winterhimmels ist der Orion. Er ist leicht zu erkennen. Gegen 22 Uhr sieht man ihn hoch im Süden. Tief im Südosten flackert unübersehbar der blauweiße Sirius. Er ist der Hauptstern im Bild Großer Hund. Sirius ist der hellste Fixstern am irdischen Firmament. Nur Venus und Jupiter sowie gelegentlich Mars übertreffen Sirius an Helligkeit.

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