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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft

Tyrannosaurus lässt auf Dino-DNA hoffen

01.04.2005

WASHINGTON WASHINGTON/DPA - Blutgefäße aus einem 70 Millionen Jahre alten Dinosaurierfossil lassen US-Forscher hoffen, endlich an Erbgut der längst ausgestorbenen Bestien zu gelangen. Der gewaltige Tyrannosaurus rex war in einem als Hell Creek Formation bekannten Gebiet von Montanas Rocky Mountains geborgen worden. Sein Fossil enthielt zur Überraschung der federführenden Paläontologin noch etliche offenbar intakte Zellen sowie Weichgewebe und Blutgefäße des Sauriers.

Mary Schweitzer von der Staatlichen Universität North Carolinas war es „ein Schock“. Sie habe ihren Augen nicht getraut, bis der Test 17-mal gelaufen war. Ihr Kollege Lawrence Witmer von der Ohio Universität stimmt ihr zu: „Wenn wir Gewebe finden, das nicht versteinert ist, müssten wir ihm eigentlich auch Erbbausteine (DNA) entziehen können.“

Schweitzer hatte fossilierte Knochensplitter in einer schwachen Säure eingeweicht. Zu ihrer großen Überraschung fand sie hinterher gut erhaltenes Dinogewebe und elastische sowie dehnbare Blutgefäße des Dinosauriers in der Lösung. Sollten die Zellen in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten sein, könnten sie wichtige neue Informationen über die Dinosaurier preisgeben.

Ein Eiweiß-Antikörper-Test könnte Forschern helfen, die evolutionäre Verwandtschaft der Dinos zu Arten der Gegenwart zu ermitteln. Doch andere Paläontologen erinnern daran, dass die Suche nach Dino-Erbgut in ähnlichen Fällen missglückt war, weil sich die Zellen im Verlauf der Zeit geändert oder mit Harz gefüllt hatten.

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