ARDORF - Wenn der alteingesessene Ardorfer Johann Menssen von seinen Kindheitserinnerungen an das damalige Getreideernteverfahren erzählt, gerät er regelrecht in Schwärmen. 'Die mit einem Selbstbinder abgemähten und dann in Garben gebundenen Getreidepflanzen wurden in Hofnähe in einem großen Haufen aufgestapelt. Sobald im Herbst die gesamte Ernte, wie zum Beispiel auch die Kartoffeln und die Rüben eingefahren waren, fuhren die Lohndrescher von Hof zu Hof und droschen das Getreide', so Menssen am vergangenen Sonntag am Rande der zehnten Auflage des Ardorfer Döschkefests auf dem Gelände der früheren Raiffeisengenossenschaft an der Hohebarger Straße.